Regionaler Dreiklang der Hallennamen von Baden über Oberrhein bis Ortenau
Mit "Messekonzept 2010" vor 20 Jahren gestartet

Werner Bock, bis 2013 Messe-Geschäftsführer, betrachtet mit Oberbürgermeisterin Edith Schreiner im Jahr 2012 gemütlich auf einer Bank sitzend das erneuerte Messegelände.
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  • Werner Bock, bis 2013 Messe-Geschäftsführer, betrachtet mit Oberbürgermeisterin Edith Schreiner im Jahr 2012 gemütlich auf einer Bank sitzend das erneuerte Messegelände.
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Offenburg (rek). Das "Messekonzept 2010" wurde 1997 auf den Weg gebracht: Mit einer Investition von umgerechnet 60 Millionen Euro sollten die in die Jahre gekommenen Hallen erneuert und neue geschaffen werden, sprich: die Messe Offenburg sollte in die Neuzeit versetzt werden. Umgesetzt wurde es nicht sofort. Dann wollte Werner Bock im Jahr 2000 neuer Messe-Chef werden und forderte bei seiner Bewerbung, es richtig zu machen oder gar nicht. Er bekam den Job, denn ein Konzept "2010" gab es ja. Auch im Rathaus folgte 2002 der Machtwechsel, Edith Schreiner übernahm.

Nicht auf den Prüfstand gestellt wurde das Vorhaben und seine einzelnen Projekte: Umbau der Oberrheinhalle zu einer Stadt- und Kongresshalle, Modernisierung der Ortenauhalle sowie Bau der Baden-Arena, Sanierung der Eishalle sowie Neugestaltung der Außenanlagen. Dafür sollten aber jetzt 40 Millionen Euro reichen, so der "Zielwert", den der Gemeinderat 2003 vorgab. Dies wurde später auf 48 Millionen Euro erhöht, als erste detaillierte Berechnungen vorgelegt wurden.

2004 wurde der Bau der neuen Messehalle in Angriff genommen und ein Jahr später nach einer Investition von 12,9 Millionen Euro eingeweiht. Ihr Name Baden-Arena entstand, so erzählte Bock, weil er keinen Sponsor dort lesen wollte, der zudem noch regelmäßig wechseln könnte. Diese Maßnahme für zusätzliche Einnahmen griff andernorts um sich. Zeitgleich erfolgte die Sanierung der Ortenauhalle. Beide Hallen sind durch ein Foyer verbunden und können so gemeinsam oder einzeln genutzt werden. Ohne Oberrheinhalle musste die Messe zwischen 2006 und 2008 auskommen. Durch den Trick, dass manche Bauteile auch für die neue Oberrheinhalle verwendet werden konnten, wurde aus dem quasi Neubau nur eine Sanierung und die Zuschüsse flossen reichlicher. Neben der Namensdebatte – "K3" war der Favorit der Verwaltung – wurde auch heftig um die Fassade debattiert.

Jetzt steht eine neue Messehalle auf der Wunschliste der heutigen Messe-Chefin Sandra Kircher. Sie könnte auf dem Gelände der Fertighaus-Ausstellung entstehen. Die Weichen sind gestellt, 2020 heißt das Ziel.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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