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Tipps rund um Medizin und Gesundheit

Die Digitalisierung sorgt für Verunsicherung im Gesundheitswesen.
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  • Die Digitalisierung sorgt für Verunsicherung im Gesundheitswesen.
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Heimwerken gegen Stress und Depressionen

(TRD/MP) Laut Studie verbringen wir täglich bis zu acht Stunden sitzend im Büro, vor dem Fernseher, am Computer oder im Auto. Stress, Depressionen und chronische Krankheiten sind nicht selten die Folge. Was also tun?

Es gibt jedoch Aktivitäten, die Abhilfe schaffen. So können Basteln, Gärtnern und Heimwerken ein sinnvoller Ausgleich zu unserem fremdbestimmten Berufsleben sein. Experten wissen schon lange, dass neben der medizinischen Behandlung sinnvolle Freizeitaktivitäten die Auswirkungen von Stress mindern können. Der Psychologe Sergio Ortiz sieht darin zudem die Möglichkeit, „die empfundene Lebensqualität durch eine sinnvolle und kreative Nutzung der Freizeit zu verbessern.“

Neben der Reduzierung von Stress und Angstzuständen sowie der Förderung von Kreativität wird durch das Heimwerken zudem die Fähigkeit verbessert, Probleme zu lösen. Wir stärken die Feinmotorik und unser Selbstwertgefühl, indem wir unsere Projekte eigenständig durchführen.

Experten wie Ortiz verweisen darauf, dass Heimwerken besonders für Menschen mit wenig Bewegung und mit einer wenig abwechslungsreichen und kreativen Arbeit geeignet ist. Heimwerken ermöglicht uns, die eigene Kreativität und Vorstellungskraft zu „beflügeln“ und Sinne zu stimulieren, denen wir normalerweise nicht viel Aufmerksamkeit schenken.

Wenn der Mokassin drückt

(TRD/MP) – Es muss nicht immer der Schuh des Manitu sein. Auch moderne Mokassins schaden der Gesundheit ganz bestimmt nicht. Denn der richtige Schuh spielt eine entscheidende Rolle für unsere Rückengesundheit.

Harte Böden, eine falsche Passform und dauerhafte Stoß- und Stauchbelastungen schaden nicht nur den Füßen, sondern auch der Haltung. Die Folge sind Verspannungen und Schmerzen im Rücken. Das möchte die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. jetzt verhindern: Mit dem unabhängigen Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ zeichnen Ärzte und Therapeuten besonders rückenfreundliche Produkte aus.

Vielen ist nicht bewusst, dass an anhaltenden Rückenschmerzen auch die falsche Schuhwahl schuld sein kann. Passt der Schuh nicht richtig, hat das negative Auswirkungen auf Füße und Rücken. Denn die meisten Schuhe lassen dem Fuß nicht genügend Platz, die Dämpfung ist nur unzureichend oder fehlt ganz. Besonders in Kombination mit harten und festen Böden ist jeder Schritt wie ein Schlag auf die Wirbelsäule und verursacht unangenehme Schmerzen. „Ein guter Schuh fördert das natürliche Abrollverhalten des Fußes und führt ihn sicher in der Ferse. Das schont und entlastet Füße und Rücken“, sagt Detlef Detjen, Geschäftsführer der AGR.

Gehen wir barfuß, werden unsere Fußmuskeln und durch den Gang auf unebenem Boden auch unser Gleichgewichtssinn trainiert. Da das für die meisten im Alltag jedoch nicht möglich ist, können stattdessen rückenfreundliche Freizeitschuhe und Freizeitclogs diesen Job übernehmen. Damit sie unsere Gesundheit fördern, müssen sie optimal passen und bequem sein.

Die Leisten der Freizeitschuhe sollten sich von der Länge und Breite an der natürlichen Fußform orientieren und unseren Füßen damit nicht nur ausreichend Bewegungsfreiraum, sondern auch einen guten Halt bieten. So können sich Fehlstellungen wie Senk-, Spreiz- und Plattfüße verhindern lassen. Zusätzlich wird ein aufrechter Gang gefördert – das kommt auch dem Rücken zu Gute.

Elektronische Rezepte auf dem Prüfstand

(TRD/MP) Die mehr als 70 Millionen gesetzlich versicherten Menschen in Deutschland müssen in Zukunft auch beim E-Rezept die volle Wahlfreiheit haben, zu welchem Arzt sie dafür gehen und in welcher Apotheke sie es einlösen wollen.

„Das E-Rezept soll für Patienten leichter handhabbar und sicherer einlösbar sein, darf aber keinesfalls Verbraucherrechte einschränken oder zur Steuerung des Patienten an einen bestimmten Anbieter missbraucht werden“, sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).

Jeder Patient müsse in jedem einzelnen Fall selbst entscheiden, zu welchem Arzt er geht und in welcher Apotheke er das elektronische Rezept einlöst, so Fritz Becker weiter: „Kein Arzt, kein Apotheker, keine Krankenkasse und kein privates Unternehmen dürfen dieses Selbstbestimmungsrecht unterlaufen.“

Der Deutsche Apothekerverband (DAV) arbeitet daran, allen gesetzlich Krankenversicherten eine kostenfreie, wettbewerbsneutrale und benutzerfreundliche Web-App anzubieten, mit der sie ihr E-Rezept einsehen, sicher einlösen und mit jeder beliebigen Apotheke kommunizieren können. Geplant sind auch Zusatzfunktionen, die die Arzneimitteltherapietreue und -sicherheit verbessern, beispielsweise Einnahmeerinnerungen oder Hinweise zum Ablaufdatum der Medikamente.


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Die Digitalisierung sorgt für Verunsicherung im Gesundheitswesen.
Bunte Palette: Vielen ist nicht bewusst, dass an anhaltenden Rückenschmerzen auch die falsche Schuhwahl schuld sein kann.
Autor:

Heinz Stanelle aus Ausgabe Offenburg

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