760.700 Euro werden am Kommunen ausbezahlt
Süwag erkämpft Steuerrückerstattung

Ortenau (st). Im Februar erhalten verschiedene Städte und Gemeinden Mittelbadens, die von der Süwag betreut werden, eine Steuerrückerstattung von rund 760.700 Euro auf den Stromverbrauch in der Straßenbeleuchtung für die Jahre 2001 bis einschließlich 2010.

Für die Stadt Achern bedeutet dies eine Rückerstattung von rund 161.400 Euro. Aber auch 20 weitere Städte und Gemeinden freuen sich: So erhalten beispielsweise Appenweier rund 77.800 Euro, Renchen rund 45.200 Euro, Sasbach rund 29.000 Euro, Sasbachwalden rund 13.700 Euro und Rheinau rund 65.300 Euro zurück. Wie der Energieversorger mitteilt, war es ein langwieriger Rechtstreit, den die Süwag Energie AG 2003 auf eigenes Risiko und unabhängig von den Kommunen begonnen hat. Das Ziel der Verhandlungen: eine Vergünstigung auf die Stromsteuer der Straßenbeleuchtung im Süwag-Netzgebiet. Die Erstattung sollte von Anfang an den Kommunen zugutekommen.

2016, mehr als zehn Jahre nach Beginn des Rechtsstreits, erwirkt die Süwag insgesamt eine Steuererstattung von rund 8,8 Millionen Euro. Die Summe wird nun anteilig an die 346 Kommunen im Netzgebiet ausgezahlt – abhängig vom Energieverbrauch. „Das positive Ergebnis dieser langen Verhandlungen steht für unser Versprechen ‚Meine Kraft vor Ort‘. Wir sind langjähriger und zuverlässiger Partner unserer Kommunen und setzen uns gerne für sie ein“, erklärt Vorstandsmitglied Mike Schuler.

Die Süwag Energie AG ist eine Aktiengesellschaft mit kommunaler Beteiligung. Das knapp 5.200 Quadratkilometer umfassende Versorgungsgebiet verteilt sich auf vier Bundesländer: Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern.

Autor:

Stefan Schartel aus Offenburg

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