CMT Stuttgart
Innovationspreis für die Erlebnisregion Europa-Park

Bildunterschrift: Freude herrscht bei den Vertretern der Erlebnisregion über den Gewinn des Innovationspreises: Christine Schönhuber (1. v. l.)(Geschäftsführerin Tourismus Marketing GmbH BW), Thomas Gedemer, Kai-Achim Klare, Lukas Scheub, Mirko Masen, Mareike Kopf und Patrick Rapp (Staatssekretär Wirtschaftsministerium). 

 | Foto: TVBW / Thomas B. Jones
  • Bildunterschrift: Freude herrscht bei den Vertretern der Erlebnisregion über den Gewinn des Innovationspreises: Christine Schönhuber (1. v. l.)(Geschäftsführerin Tourismus Marketing GmbH BW), Thomas Gedemer, Kai-Achim Klare, Lukas Scheub, Mirko Masen, Mareike Kopf und Patrick Rapp (Staatssekretär Wirtschaftsministerium).

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  • hochgeladen von Karen Christeleit

Stuttgart/Ortenau (st) Der Tourismus-Verband Baden-Württemberg hat auf der diesjährigen Urlaubsmesse CMT in Stuttgart erneut mustergültige Projekte mit dem Innovationspreis Tourismus ausgezeichnet. Thema der Verleihung war das Motto „Mutig in die Zukunft“. Erstmals wurde der Preis in zwei Kategorien vergeben: Gewinner des Schwerpunkts „Smarte Technik“ ist die App „Digitale Gästeinformation und Park-Tool“ der Mainau GmbH. Im Bereich „Clevere Strukturen“ jubelt die „Erlebnisregion Europa-Park“ über den ersten Platz. Der Innovationspreis Tourismus ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Für beide Kategorien hatten sich insgesamt 22 Initiativen beworben.

„Verlängere dein Abenteuer“

Mit dem seit 2024 verliehenen Innovationspreis Tourismus fördert der Tourismus-Verband Baden-Württemberg kreative Ideen, ungewöhnliche Lösungen und innovative Projekte. Die Auszeichnung wird auf der Urlaubsmesse CMT jährlich mit einem anderen inhaltlichen Schwerpunkt vergeben. Dieses Jahr darf sich die Erlebnisregion über den Preis freuen.
Die Erlebnisregion Europa-Park ist ein Zusammenschluss aus sieben Städten und Gemeinden rund um Deutschlands größten Freizeitpark. Unter dem Motto „Verlängere dein Abenteuer!“ animiert sie die jährlich mehr als sieben Millionen Gäste des Europa-Park, ihren Aufenthalt in der Region zu erweitern und das vielfältige Freizeitangebot zu nutzen. Ziel der Kommunen ist es, sich gemeinsam als Kurzreise-Destination zu etablieren. Idealerweise sollen Gäste des Freizeitparks ihren Aufenthalt in der Region auf bis zu vier Tage verlängern. Dafür präsentiert die Region attraktive Urlaubsangebote für alle Generationen und profitiert in vielerlei, u.a. in wirtschaftlicher Hinsicht vom verlängerten Urlaubserlebnis der Gäste – eine Win-win-Situation für Gäste und Einheimische gleichermaßen.

Schlaue Ideen im Tourismus

„Das Projekt der Erlebnisregion Europa-Park beweist, dass es uns an schlauen Ideen im Tourismus in Baden-Württemberg nicht mangelt“, sagte Verbandspräsident und Staatssekretär Patrick Rapp im Rahmen der Preisverleihung. Die interkommunale Initiative sei zukunftsweisend und verfolge Ansätze, die unbedingt nachahmenswert sind. „Die sieben Kommunen der Erlebnisregion arbeiten vorbildlich zusammen, um ihr vielfältiges Angebot zu bewerben. Nicht mit dem Ziel, dem Europa-Park Konkurrenz zu machen, sondern um das Erlebnis für seine Gäste abzurunden. Eine Kooperation, die wir nur als beispielhaft bezeichnen können“, so Rapp im Namen seiner Jurykollegen.
Rusts Bürgermeister Kai-Achim Klare nahm den Preis stellvertretend für alle sieben Mitgliedskommunen entgegen. Begleitet wurde er in Stuttgart bei der Preisverleihung dabei von Thomas Gedemer (Bürgermeister Stadt Herbolzheim), Lukas Scheub (Europa-Park), Mareike Kopf (Tourismusleitung Rust sowie Geschäftsstelle der Erlebnisregion) und Mirko Masen (Stabsstellenleiter Gemeinde Rust), die sich sehr über die Auszeichnung freuten. Klare dankte der Jury für den Preis. Dieser sei eine Bestätigung für die Idee und für den Mut, neue Wege in der interkommunalen Zusammenarbeit zu gehen. Nach einer intensiven Zeit der Konzeption und der internen Abstimmung sowie der erfolgreichen Implementierung der Erlebnisregion Europa-Park vor gut zwei Jahren, mache ihn diese Anerkennung wirklich glücklich, so Klare.
„Die Anstrengung, in sieben Kommunen den jeweiligen Gemeinderat davon zu überzeugen, das Kirchturmdenken abzulegen und eine gemeinsame Tourismusplattform zu gründen, hat sich ausgezahlt“, sagt Bürgermeister Klare. Die Auszeichnung sei Ansporn und Motivation zugleich für die nächsten Monate und Jahre, in denen weitere Projekte in der Erlebnisregion bevorstehen. So wird im April 2026 die Erlebnisregion Europa-Park Card an den Start gehen. Von dieser Mehrwert City-Card profitieren sowohl die Gäste als auch die Bürgerschaft.

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