Kultus sowie Soziales
Katrin Merkel gehört zwei Ausschüssen an
Stuttgart/Kehl (st) Der baden-württembergische Landtag hat am Mittwoch, 10. Juni, seine Ausschüsse für die neue Legislaturperiode eingesetzt. Die CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Kehl, Dr. Katrin Merkel, wird künftig im Ausschuss für Kultus sowie im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit mitarbeiten, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen meiner Fraktion und auf die Arbeit in diesen beiden wichtigen Ausschüssen. Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind zentrale Zukunftsthemen für unser Land und für unsere Region“, erklärt Merkel.
Die Ausschusszugehörigkeit spiegelt zugleich die fachliche Expertise der CDU-Abgeordneten wider. Als promovierte Pharmazeutin, Apothekerin sowie Lehrerin für Chemie und Pharmazie an den Beruflichen Schulen Achern bringt Merkel langjährige Erfahrung aus Bildung und Gesundheitswesen mit. Bereits während der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und Grünen war sie Mitglied der Arbeitsgruppe „Kultus, Jugend und Sport“ und wirkte dort an den bildungspolitischen Vereinbarungen des Koalitionsvertrags mit.
Starke Bildungswege
Im Bildungsausschuss möchte sich Merkel insbesondere für starke Bildungswege von der frühkindlichen Förderung bis zur beruflichen Qualifizierung einsetzen. Die Förderung von Kindern bereits vor der Einschulung, verlässliche Rahmenbedingungen für Schulen und Schulträger sowie die weitere Stärkung der beruflichen Bildung gehören für sie zu den zentralen Zukunftsaufgaben.
„Unser Bildungssystem braucht individuelle Wege zum Erfolg. Mir ist besonders wichtig, die berufliche Bildung weiter zu stärken und deutlich zu machen, dass berufliche und akademische Bildung gleichwertig sind. Meister und Master stehen für unterschiedliche, aber gleichermaßen anspruchsvolle Qualifikationen. Beide Wege verdienen die gleiche gesellschaftliche Anerkennung“, betont Merkel.
Als Lehrerin an beruflichen Schulen kennt sie die Herausforderungen und Chancen der beruflichen Bildung aus eigener Erfahrung. Deshalb wolle sie sich dafür einsetzen, dass junge Menschen unabhängig vom gewählten Bildungsweg die bestmöglichen Perspektiven erhalten.
Im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit will die Abgeordnete einen Schwerpunkt auf die Sicherung einer verlässlichen medizinischen Versorgung im ländlichen Raum legen. Gerade in vielen Gemeinden der Ortenau ist die Sicherung von Haus- und Kinderarztpraxen eine zentrale Zukunftsaufgabe.
„Die wohnortnahe medizinische Versorgung ist für die Bürger Daseins-Vorsorge. Deshalb unterstütze ich Maßnahmen wie den Ausbau der Landarztquote und eine stärkere Förderung der Kinder- und Jugendmedizin. Gleichzeitig müssen wir auch andere medizinische Disziplinen stärken, auch Pflegeeinrichtungen, Apotheken, Physiotherapeuten und andere medizinische Einrichtungen tragen zur umfassenden Versorgung bei“, so Merkel.
Besonders freut sich die CDU-Abgeordnete darüber, dass ihre persönlichen Wunschausschüsse berücksichtigt wurden: „Beide Bereiche verbinden meine berufliche Erfahrung mit meinen politischen Schwerpunkten. Deshalb sehe ich die neue Aufgabe als große Verantwortung, aber auch als echte Chance, die Interessen unserer Heimatregion unmittelbar in die Landespolitik einzubringen.“








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