ELR-Programm
Sechs Maßnahmen im Wahlkreis Kehl erhalten eine Förderung

Foto: Symbolfoto: ag

Ortenau (st) „Kein anderes Landesförderprogramm setzt so wichtige Impulse für uns im ländlichen Raum, wie das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Seit 1995 hat es maßgeblich zur Strukturentwicklung bei uns vor Ort beigetragen, wichtige Projekte für die Menschen angetrieben und nicht zuletzt damit auch Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen. Deshalb freut es mich, dass bei dieser zweiten Förderrunde in diesem Jahr auch wieder der Wahlkreis Kehl mit sechs Projekten und einer Gesamtfördersumme von 473.700 Euro aufgenommen wurde. Gerade der Bereich Innenentwicklung und Wohnen kommt direkt den Bauprojekten der Bürger zu Gute, mit der Förderung im Bereich Arbeiten unterstützt das Land natürlich auch wichtige Arbeitgeber und damit Arbeitsplätze. Kann anderes Förderprogramm wird für die Kommunen so pragmatisch umgesetzt – ein echter Gewinn“, so die direkt gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Merkel in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem grünen Landtagsabgeordneten Bernd Mettenleiter.

„Die Gelder aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum gehen genau dort hin, wo sie hingehören: In unsere Dörfer. Diese befinden sich in Veränderung. Mit dem ELR werden diese Prozesse begleitet und Umnutzungen ermöglich. So wird aus ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäuden oder kleineren Geschäften Wohnraumn: Wo früher ein Schaufenster war, ist heute eine Wohnungstür. Dass unsere Region immer beim ELR dabei ist, zeigt, dass konstant in wichtige Infrastruktur investiert wird. Dafür bin ich den Projektträgern dankbar“, ergänzt Bernd Mettenleiter (Grüne).

Das ELR ist das zentrale Förderinstrument des Landes für die integrierte Strukturentwicklung im Ländlichen Raum. Mit der jetzt veröffentlichten unterjährigen Programmentscheidung 2026 unterstützt das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat insbesondere Projektträger, die noch in diesem Jahr starten wollen. Landesweit wurden 259 Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von 20,2 Millionen Euro in die Förderung aufgenommen. Die in dieser Förderrunde geförderten Projekte reichen von Unternehmensneuansiedlungen und -erweiterungen über Modernisierungen bis hin zu baulichen Umnutzungen zum Beispiel zur Schaffung von neuem Wohnraum. Rund 32 Prozent der geförderten Projekte erhalten den Förderaufschlag für CO2-speichernde Bauweisen.

Die geförderten Projekte im Überblick:

  • Achern-Fautenbach, ein Projekt aus dem Bereich Innenentwicklung/Wohnen, 91.050 Euro
  • Appenweier-Urloffen, zwei Projekte aus dem Bereich Innenentwicklung/Wohnen, 180.070 Euro
  • Lauf, zwei Projekte aus dem Bereich Innenentwicklung/Wohnen, 105.580 Euro
  • Willstätt, ein Projekt aus dem Bereich Arbeiten, 97.000 Euro

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