Auswirkungen der Trockenheit deutlich zu sehen
Nur noch kleines Rinnsal im Renchflutkanal

Das Absturzbauwerk am Renchflutkanal in Memprechtshofen. Normalerweise ein richtiger Wasserfall, aktuell ist keine Wasserbewegung mit Strömung erkennbar, deutliche Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit. Im Hintergrund das total verkrautete Flussbett  des Flutkanals und der Ausgang des Fischaufstieges (hinten links), der gerade noch so mit etwas Wasser gespeist wird.
  • Das Absturzbauwerk am Renchflutkanal in Memprechtshofen. Normalerweise ein richtiger Wasserfall, aktuell ist keine Wasserbewegung mit Strömung erkennbar, deutliche Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit. Im Hintergrund das total verkrautete Flussbett des Flutkanals und der Ausgang des Fischaufstieges (hinten links), der gerade noch so mit etwas Wasser gespeist wird.
  • Foto: job
  • hochgeladen von Daniela Santo

Rheinau-Memprechtshofen (job) Die anhaltende Trockenheit und Hitze der vergangenen Wochen macht sich immer deutlicher bemerkbar. Betroffen sind nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch die Flüsse und Bäche der Region führen immer weniger Wasser. So auch der Renchflutkanal bei Memprechtshofen. Ganz deutlich werden die Auswirkungen der Trockenheit momentan am Absturzbauwerk des Renchflutkanals bei Memprechtshofen. Im Normalfall fließt das Wasser hier ziemlich zügig über die Absturzkante des Flussbauwerkes. Derzeit kann man den Kanal hier sogar trockenen Fußes überqueren, was bei normalem Wasserstand nicht möglich ist. Denn nur noch ein kleines Rinnsal sucht sich unscheinbar seinen Weg flussabwärts. Gleich dahinter, flussaufwärts, hat sich ein dichtes Krautfeld gebildet und lediglich der angrenzende Fischaufstieg wird noch mit etwas Wasser versorgt, damit die Funktionsfähigkeit einigermaßen erhalten bleibt. Gleichzeitig ist im Umfeld der gesamten Anlage der unangenehm modrige Geruch von vertrockneten und abgestorbenen Wasserpflanzen deutlich wahrnehmbar. So macht die Trockenheit nicht nur den Pflanzen zu schaffen, auch die Wasserqualität leidet, was sich nicht zuletzt negativ auf die Fischfauna und andere Wassertiere auswirkt. Denn bleibt es weiterhin trocken und heiß, dürfte im mittlerweile sehr strömungsarmen Flussbett auch der Sauerstoffgehalt weiter zurück gehen, so dass mit erheblichen Schädigungen von Flora und Fauna gerechnet werden muss, denn die Auswirkungen sind dann bis hin zur Renchmündung offensichtlich.

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