Neuer Film von Matto Barfuss
Wenn Eddi Erdmann über Mutter Erde erzählt

Filmemacher Matto Barfuss freut sich über sein neues Projekt, das am 4. Oktober Weltpremiere feiert. | Foto: privat
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  • hochgeladen von Matthias Kerber

Rheinau (mak) Mit "Pambara" wirft das nächste große Projekt von Filmemacher Matto Barfuss seine Schatten voraus. "Die Weltpremiere ist am 4. Oktober im Berliner Zoopalast", erklärt Barfuss. Momentan sei der Film noch im Schnitt. 

Worum geht es? Mit "Pambara" will der Rheinauer Filmemacher auf eines der drängendsten Probleme unserer Zeit aufmerksam machen: Klimawandel und wie der Mensch mit dem Planeten umgeht. "Um einer breiten Bevölkerungsschicht diese Themen näherzubringen, braucht es Entertainment", ist sich Barfuss sicher. Deshalb erzählt Eddi Erdmann, ein Erdmännchen, die Geschichte des Planeten nach dem Vorbild der Buschleute Afrikas. Er erzählt sie mal bissig, lustig und sehr emotional.

"Wir wollen damit auch eine Bewegung lostreten. Ankleben ist keine Option. Wer sich anklebt, kriegt den Hintern nicht hoch", so Barfuss. Das Filmprojekt soll auch für die pädagogische Arbeit genutzt werden. So gebe es unter anderem in Basel ein Team, das sich für dezentrale Bildung in Afrika engagiert. Hierfür wird Eddi Erdmann Schirmherr. 

"Der Kinofilm lebt von großartigen und atemberaubenden Bildern, die uns eines zeigen, nämlich es ist immer wert, für diesen wunderschönen Planeten zu kämpfen", so Barfuss. Der Film lebe aber auch von seinem Sound. "Für den Film habe ich 140.000 Einzelsounds produziert. Die finale Soundmischung steht aber noch aus", so der sympathische Filmemacher. Der Film sei mit einer aufwendigen Dolby Atmos Technik produziert worden, so Barfuss. Bei der Weltpremiere in Berlin werden die 96 Lautsprecher im Kinosaal für eine unglaubliche Atmosphäre sorgen, ist er sich sicher. "Es zeichnet sich ab, dass viele Kinos dabei sein wollen und den Film zeigen werden", freut er sich. 

In dem Film "Pambara" hat Matto Barfuss Material aus acht Jahren Arbeit vor Ort in Botsuana verarbeitet. "Ich bin seit 30 Jahren in Afrika unterwegs und filme pro Jahr etwa sechs Monate vor Ort", so Barfuss abschließend.

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