Spatenstich für neues Gewerbegebiet
Wertschöpfung für die Gemeinde

Spatenstich im neuen Gewerbegebiet Leimenfeld 3.0: Marc Weiss (v. l.), "badenovaKONZEPT", Christoph Ittrich, Firma Schleith, Bürgermeister Pascal Weber, Daniela Misera, Büro Misera
  • Spatenstich im neuen Gewerbegebiet Leimenfeld 3.0: Marc Weiss (v. l.), "badenovaKONZEPT", Christoph Ittrich, Firma Schleith, Bürgermeister Pascal Weber, Daniela Misera, Büro Misera
  • Foto: Gemeinde Ringsheim
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Ringsheim (st). Die Tiefbau- und Erschließungsarbeiten im neuen Gewerbegebiet laufen bereits seit einigen Tagen, nun erfolgte der offizielle Spatenstich. Aufgrund der Pandemie fiel die Veranstaltung kleiner als gewünscht aus.

3,63 Hektar bebaubare Fläche

Leimenfeld 3.0 umfasst insgesamt rund 4,21 Hektar Fläche, davon rund 3,63 Hektar bebaubare Gewerbefläche, die insbesondere Handwerksbetrieben, kleinem produzierendem Gewerbe oder Dienstleistungsbetrieben zur Verfügung gestellt werden soll. Touristische Betriebe sind dort ausgeschlossen. Das Gebiet wird in Zusammenarbeit der "badenovaKONZEPT" als Erschließungsträger zusammen mit der Gemeinde Ringsheim entwickelt.

Anlässlich des Spatenstichs bedankte sich Bürgermeister Pascal Weber besonders bei den 16 früheren Grundstückseigentümern, die bereit waren, durch einen Verkauf die Fläche entwickeln zu können. Ebenso dankte er den beteiligten Planern und Fachleuten, den dort arbeitenden Baufirmen sowie insbesondere dem Gemeinderat, der das Gebiet mit seinen Beschlüssen erst möglich gemacht hat. Nach zwei Jahren Vorbereitungen und Planungen erfolgt nun die Erschließung, die im Herbst zeitplangemäß abgeschlossen werden soll.

Wirtschaftliche Entwicklung

Bürgermeister Pascal Weber: „Bereits bei meinem Amtsantritt habe ich betont, dass Ringsheim aufgrund seiner Lage beste Bedingungen für wirtschaftliche Entwicklung bietet. Deshalb war Leimenfeld 3.0 gleich ein Hauptschwerpunkt meiner Arbeit. Das Gewerbegebiet ist super attraktiv, dennoch nicht zu groß und passgenau für unsere Gemeinde. Komplett ausgestattet mit schnellstem Glasfaser/Breitband, verkehrsgünstig an Autobahnanschluss und werbewirksam an der Umgehungsstraße sowie mit unmittelbarem Bahnanschluss im Nah- und Fernverkehr zum Beispiel für Mitarbeiter oder Kunden.“

Wichtig sind dem Gemeinderat, der über die einzelnen Grundstücksvergaben entscheidet, die durch die Ansiedlung erzielte angedachte Wertschöpfung für die Gemeinde, die Zahl der geschaffenen qualifizierten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze sowie ein gesunder Branchenmix. Insbesondere Ringsheimer Unternehmern soll eine passgenaue Expansionsmöglichkeit geboten werden.

Nachfrage ist groß

„Die Nachfrage nach den 13 Gewerbeflächen, die in Größe und Zuschnitt verschiedene Interessenten ansprechen und alle im Gemeindeeigentum sind, ist sehr groß. Zwei Grundstücke sind bereits verkauft - an die Firmen Emuk und GAV-, bei zwei weiteren Grundstücken stehen wir kurz vor dem Verkauf. Bereits durch diese vier Verkäufe können hoffentlich 50 neue attraktive Arbeitsplätze in Ringsheim geschaffen werden“, so Bürgermeister Weber. „Die Gesamtkosten, die wir dort in Ringsheims gewerbliche Zukunft investieren, kalkulieren wir derzeit auf rund 3,2 Millionen Euro. Und am Ende der Gebietsentwicklung soll für die Gemeinde auch mindestens eine schwarze Null stehen. Aber auch in den kommenden Jahrzehnten wollen wir natürlich profitieren.“

Beachtet wurde bei der Entwicklung von Leimenfeld 3.0 auch die ökologische Nachhaltigkeit. Neben einer Baumpflanzpflicht besteht im Gebiet eine Pflicht zur Installation von Photovoltaik auf den Dächern, eine vollständige Versickerung des anfallenden Regenwassers im Gebiet selbst und ein breiter Schutzstreifen als paradiesischer Lebensraum für die geschützte Mauereidechse, deren Anzahl sich seit der Schaffung des Schutzstreifens im vergangenen Jahr schon mehr als verdoppelt hat. Die negativen Auswirkungen auf die Natur durch die Versiegelung der Fläche wurde darüber hinaus durch aufwertende Maßnahmen im Bereich der Elzwiesen und im Niederwald mehr als kompensiert. Und auch einheimischen Landwirte, die durch das neue Gewerbegebiet Anbauflächen verloren haben, konnten zumindest teilweise anderweitig mit neuen Pachtflächen versorgt werden.

Brandschutz

Auch in den Brandschutz wurde investiert. Zusätzlich zur normalen“Löschwasserversorgung wurde auch ein Löschwasserbrunnen an der Kreuzung Elzstraße/Herbolzheimer Straße gebohrt, der die Sicherheit sowohl im neuen Gebiet als auch im stark touristisch geprägten Gebiet Leimenfeld II verbessert.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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