Mit Spannung erwarteten wir die Namensgeberin...
Maria Furtwängler besuchte "ihre" Schule in Lahr

von links: Bernhard Kohler, Maria Furtwängler, Rosalinde Hunn-Zimny und Dr. Christina Seebeck
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  • von links: Bernhard Kohler, Maria Furtwängler, Rosalinde Hunn-Zimny und Dr. Christina Seebeck
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Am 4. Dezember 2018 war es endlich so weit. Maria Furtwängler, vielen als Schauspielerin bekannt, studierte zudem Medizin und arbeitete auch als Ärztin. In dieser Rolle engagiert sie sich auch als Kuratoriumspräsidentin bei den German Doctors.

Alle am Schulleben Beteiligten hatten dem ersten persönlichen Treffen entgegengefiebert und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Frau Furtwängler kam gut gelaunt und angenehm locker zum ersten Sondierungsgespräch. Sie zeigte aufrichtiges Interesse und hatte viele Fragen im Gepäck.
In einer kleinen ersten Runde gab es Fragen zum Schulgeschehen, der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern in Förderklassen, Schulentwicklungsthemen und dem aktuellen Thema Digitalisierung an Schulen. Rede und Antwort standen alle Beteiligten.
An dieser ersten Runde nahmen teil: Herr Bernhard Kohler, Amtsleiter für Schule und Bildung des Landratsamtes Ortenaukreis, die aktuelle Schülersprecherin Ronja Balk, der letztjährige Schülersprecher Thomas Erling, Christian Hamm als Vertreter des Kollegiums und das gesamte Schulleitungsteam. Dieses setzt sich aus der Schulleiterin Rosalinde Hunn-Zimny, der stellvertretenden Schulleiterin Frau Dr. Christina Seebeck, die den Kontakt initiiert hatte, der Abteilungsleiterin Birgül Yilmaz-Das und Frau Barbara Pommeranz, der Fachleiterin Hauswirtschaft zusammen. Für die hauseigene Pressearbeit und die Kontakte zur externen Presse war Angelika Schaub-Roll mit dabei.
Frau Furtwängler engagiert sich über die Arbeit bei den German Doctors hinaus in zwei Stiftungen. In der Stiftung MaLisa Home, die sie zusammen mit ihrer Tochter Elisabeth ins Leben gerufen hat, engagiert sie sich für Mädchen auf den Philippinen, die zuvor zur Prostitution gezwungen wurden. Die Mädchen können dank der Stiftung sicher untergebracht werden und eine Bildung erfahren. Hier könnte sich eine Zusammenarbeit mit unserer Schule entwickeln. Im Rahmen von jährlichen Aktionen an der Schule könnte Geld gesammelt werden und an die Stiftung übergeben werden.
Die weitere Stiftung MaLisa kümmert sich ums das Bild der Frauen in der Gesellschaft und in den Medien. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock wurden wissenschaftliche Studien durchgeführt und die Ergebnisse sind aufrüttelnd. Bei dem hohen Anteil an Schülerinnen und auch Kolleginnen an der Schule bietet sich eine Beschäftigung mit dieser Thematik nahezu an. Die Beschäftigung mit einem derartigen Thema kann nur allen Geschlechtern gut tun.
Geplant sind Besuche von Vertretungen der jeweiligen Stiftungen im kommenden Jahr. Wir wollen mehr darüber erfahren und eine Zusammenarbeit entwickeln.

Die Schülersprecherin und der Schülersprecher wollten dann noch wissen, weshalb sich Frau Furtwängler schwerpunktmäßig für die Schauspielerei entschieden habe. Die Antwort lautete: „die Medizin hätte ihr zwar näher gelegen als rational-logisch denkender Mensch, aber die Aufgabe als Schauspielerin zu agieren hätte sie als eine größere Herausforderung empfunden und sich daher für diese Richtung entschieden.“

In der anschließenden Information vor geladenen Gästen, der Presse, dem Kollegium und vor vielen Schülern, wurde in Kürze von den Inhalten der kleinen Runde berichtet. Frau Furtwängler gestaltete ihren Part charmant, sehr natürlich und schlagfertig.
Sie war sehr angetan von dem Angebot der Schule und war sichtlich stolz, für diese Schule Namengeberin sein zu dürfen. Als besonderes Geschenk durfte Sie dann noch das neue Schullogo gerahmt mit nach Hause nehmen. Die Schülerin Alina Vollmer der Grafikdesignklasse der Gewerbeschule Lahr überreichte dieses und lieferte detaillierte Erklärung über dessen Aussagekraft.

Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, aber ein erster persönlicher Kontakt ist geknüpft. Frau Furtwängler bedankte sich bei allen. Sie beglückwünschte unsere Schule abschließend dazu, zwei so sympathische Schulleiterinnen zu haben. Diese wären Vorbilder für starke Frauenpersönlichkeiten.
Wir freuen uns auf ein nächstes längeres Treffen!

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