Positive Rückmeldung
Nationalparkzentrum an ersten Tagen gut besucht

Besuchstag im Nationalparkzentrum
  • Besuchstag im Nationalparkzentrum
  • Foto: Nicolas Ebert/Nationalpark Schwarzwald
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Seebach (st). Das neue Nationalparkzentrum am Ruhestein hat am vergangenen Wochenende zum ersten Mal seit der Übergabe im Oktober 2019 nun auch für Besucher die Tore geöffnet. Und die kamen denn auch zahlreich. Die Gäste, die da waren, hatten laut zahlreicher positiver Rückmeldungen einen tollen ersten Eindruck vom Gebäude, den Infomöglichkeiten und der Ausstellung, wie dieser Eintrag ins Gästebuch knapp beschreibt: „Einfach klasse!“

Kapazität voll ausgeschöpft

„Dadurch, dass wir erst kurze Zeit vorher sicher sein konnten, dass wir wirklich öffnen dürfen, haben wir dies auch erst wenige Tage vor dem Wochenende kommuniziert. Das hat sicherlich geholfen, dass wir nicht überrannt wurden und alles fast stolperfrei lief“, sagt die Leiterin des Nationalparkzentrums, Ursula Pütz. Am ersten Wochenende wurde so die coronabedingt geringe Kapazität voll ausgeschöpft – auch Gäste, die ohne vorherige Reservierung kamen, hatten Glück und konnten noch einen Platz finden. „Wir hatten am Samstag fast 130 Personen, die in die Ausstellung gingen. Am Sonntag waren es dann alle 130 pro Tag zulässigen Plätze, die belegt waren“, so Pütz. Dass es teils nur zögerlich voranging, weil pro Zeitfenster immer nur zehn Personen auf einmal eingelassen werden können, konnten alle Gäste verstehen. „Die Menschen sind jetzt schon so gelassen bei allen Einschränkungen, die durch Corona entstehen, da hatten wir kaum negative Resonanz.“

Positiver Gesamteindruck

Am positiven Gesamteindruck hatte sicherlich auch die viersprachige (Deutsch, Englisch, Französisch, Deutsche Gebärdensprache), selbsterklärende Ausstellung einen großen Anteil, die durchweg gut ankam. Die Einträge im Gästebuch reichten von „Wir sind überrascht von dem Bauwerk und der tollen Ausstellung!“ Über „Das Warten hat sich gelohnt – unglaublich spannende und informative Ausstellung.“ bis „Gratulation zu dem Mut und der Umsetzung!“ Ihren ersten Auftritt hatte auch die neue Maskottchenbande des Nationalparks, die in der Ausstellung eine wichtige Rolle spielt. Die junge Viererbande, bestehend aus dem Gartenschläfermädchen Lotta, dem Kreuzotterjungen Sev, der Sperlingskäuzin Tilly und dem Widderbock Ferdy wird den Gästen des Nationalparks nun immer öfter und besonders dort begegnen, wo es um Angebote für die jüngeren Gäste geht.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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