Besuch des Ministeriums
Sanierungsgebiet Ortsmitte Seelbach

Vor-Ort-Termin (v . l.): Christoph Wussler (WWG-Architekten), Manfred Uhl (Bau- und Umweltamt), Thomas Schäfer (Bürgermeister), Armin Stähler und Sonja Ungericht (Referat 55 – Städtebauliche Erneuerung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau), Frank Wallat (Referat 22 – Stadtsanierung Regierungspräsidium Freiburg), Tobias Jägle (Architekt), Markus Himmelsbach (Himmelsbach Computer GmbH), Jutta Pollich (Referat 22 – Stadtsanierung Regierungspräsidium Freiburg) und Konstantin Schmidt (STEG-Stadtentwicklung)
  • Vor-Ort-Termin (v . l.): Christoph Wussler (WWG-Architekten), Manfred Uhl (Bau- und Umweltamt), Thomas Schäfer (Bürgermeister), Armin Stähler und Sonja Ungericht (Referat 55 – Städtebauliche Erneuerung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau), Frank Wallat (Referat 22 – Stadtsanierung Regierungspräsidium Freiburg), Tobias Jägle (Architekt), Markus Himmelsbach (Himmelsbach Computer GmbH), Jutta Pollich (Referat 22 – Stadtsanierung Regierungspräsidium Freiburg) und Konstantin Schmidt (STEG-Stadtentwicklung)
  • Foto: Gemeinde Seelbach
  • hochgeladen von Daniela Santo

Seelbach (st). Die Gemeinde Seelbach ist seit dem Jahr 2012 im städtebaulichen Förderprogramm LRP „Ortsmitte Seelbach“. Die Ziele sind die Stärkung und Belebung des historischen Ortskerns nach dem Leitbild „Leben und Gastlichkeit im Herzen von Seelbach“. Der derzeit bewilligte Förderrahmen beträgt 5,2 Millionen Euro, an dem sich Bund und Land mit 3,1 Millionen Euro beteiligen.

Neben Armin Stähler und Sonja Ungericht  vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau waren nun auch Jutta Pollich und Frank Wallat vom Regierungspräsidium Freiburg als direkte Ansprechpartner der Gemeinde Seelbach zu Gast. Treffpunkt war in der von Valerie und Markus Himmelsbach umgebauten Zigarrenfabrik in der Hauptstraße 37.

14 Projekte abgeschlossen

Die Gemeinde hat sich am Anfang der Maßnahme auf private Projekte konzentriert. 14 Projekte sind inzwischen abgeschlossen, bei fünf sind die Handwerker noch tätig.Neben der Sanierung der Gaststätte „Zum Bären“ als denkmalgeschütztes ortsprägendes Gebäude mit einer hervorragenden Gastronomie ist die Sanierung der ehemaligen Zigarrenfabrik Himmelsbach aus dem späten 19. Jahrhundert eines der herausragenden privaten Schlüsselprojekte im Sanierungsgebiet. Das Wirtschaftsministerium war sehr beeindruckt von der Modernisierung der alten Zigarrenfabrik und verlieh dem Bauherrn die Auszeichnung des Ministeriums für herausragende Leistungen in der Stadtsanierung.

Weiterhin wurden auch öffentliche Maßnahmen umgesetzt. So wurde der Kindergarten St. Nikolaus umfassend den heutigen pädagogischen Bedürfnissen der Kinder in Kindertagestätten unter anderem mit einer Krippengruppe umgebaut und modernisiert. Neben der Neuordnung im Bereich Vogtshof mit neuen Fußwegen wurde der Parkplatz Ortsmitte mit 15 öffentlichen und fünf privaten Stellplätzen im Bereich der ehemaligen abbruchreifen Obdachlosenunterkunft in der Hauptstraße 13 geschaffen.

Löffler-Areal

Bis zum Frühjahr wird die Neubebauung des Löffler-Areals fertiggestellt sein. Neben 26 modernen und barrierearmen Wohnungen entstehen im Erdgeschoss eine Praxis sowie eine gewerbliche Einheit von weiteren 100 Quadratmetern. 

Thema beim Vor-Ort-Termin war natürlich auch die umfassende Sanierung des Rathauses als ehemaliges Franziskanerkloster, die Neugestaltung des Straßen- und Aufenthaltsraumes in der Ortsmitte sowie die notwendige Außensanierung des 37 Jahre alten Bürgerhauses einschließlich einer Erweiterung der Vereinstheke.

Sanierungsgebiet

Beim einem Rundgang durch das Sanierungsgebiet lobten die Vertreter des Ministerium und der Bewilligungsbehörde die zügige und professionelle Abwicklung der bisherigen Maßnahmen.
Dies ist ein Verdienst von Gemeinderat und Gemeindeverwaltung sowie aller Eigentümer, die den Mut gezeigt haben, neben der Förderung ein Vielfaches an privatem Geld zu investieren.

Mit Blick in die Zukunft wurden die noch ausstehenden Maßnahmen als förderfähig anerkannt und eine kontinuierliche Erhöhung des Förderrahmens sowie eine zweijährige Verlängerung des Bewilligungszeitraumes auf April 2023 in Aussicht gestellt.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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