Brief an alle Hundebesitzer
Aktion „Gemeinsam Willstätt sauber halten“

Abfallbehälter mit Beutelspender für Hundekot in Willstätt
  • Abfallbehälter mit Beutelspender für Hundekot in Willstätt
  • Foto: Foto: Gemeinde Willstätt
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Willstätt (st). Die Hinterlassenschaften von Hunden sind landauf und landab ein Thema, welches die Kommunen beschäftigt. Um öffentliche und private Flächen von Hundekot zu befreien, ruft Willstätts Bürgermeister Christian Huber die Aktion „GemeinsamWillstätt sauber halten“ ins Leben.
Mit einem Anschreiben wendet sich Huber in diesen Tagen an alle Hundehalter in der Gemeinde und bittet sie um Unterstützung durch die Verwendung von Hundekotbeuteln.

Schreiben mit Startvorrat

Dem Schreiben ist ein Startvorrat an Beuteln beigefügt. Weitere sind kostenlos im Bürgerbüro im Willstätter Rathaus erhältlich. „Bitte unterstützen Sie uns mit der Verwendung der Beutel dabei, die Gemeinde frei von Hundekot zu halten“, heißt es in dem Schreiben. Immer wieder erreichen die Gemeindeverwaltung Beschwerden über Verunreinigungen durch Hundekot.

Auch wenn hierfür in der Regel nur wenige uneinsichtige Hundeeigentümer verantwortlich sind, trifft es in der öffentlichen Wahrnehmung alle gemeinsam. Das Liegenlassen des Hundekots stellt schließlich eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem entsprechend hohen Bußgeld (bis 200 Euro) geahndet werden.

Die Gemeinde hat schon vor Jahren damit begonnen in allen Ortsteilen spezielle Müllbehälter für Hundekot zu installiert, an denen auch kostenlose Beutel entnommen werden können. Allerdings ist es nicht möglich, überall solche Spender aufzustellen. Deshalb sollte jeder Hundehalter beim Spaziergang mit seinem Vierbeiner selbst Beutel mitführen, um die Hinterlassenschaften damit entsorgen zu können.

Hierzu ist er nach der gemeindlichen Polizeiordnung auch verpflichtet, ganz gleich ob es sich dabei um öffentliche, private oder landwirtschaftliche Flächen handelt. Auf Spielplätzen sowie Sport- und Freizeitflächen, auf denen sich Menschen und Kinder aufhalten, sollten Hunde natürlich gar nicht erst ihr Geschäft verrichten.

590 gemeldete Hunde

Letztendlich wirbt Christian Huber mit der Aktion auch „für ein besseres Miteinander“ in der Gemeinde Willstätt, in der es rund 590 Haushalte gibt, in denen Hunde gehalten werden. Die Zahl der Hunde in Willstätt wird auf etwa 660 geschätzt.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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