Vor Beginn der Ausschreibung
Christian Huber erklärt Kandidatur bei Willstätter Bürgermeisterwahl

Christian Huber

Willstätt (st). Bereits vor Beginn der offiziellen Bewerbungsfrist hat Christian Huber seine Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Willstätt erklärt. "Ich möchte den Bürgern der fünf Ortsteile ausreichend Gelegenheit geben, mich kennenzulernen und mir die Zeit nehmen, über die wichtigen Themen der Gemeinde ins Gespräch zu kommen", begründet er seine frühzeitige Kandidatur. Schon in den kommenden Tagen nimmt Huber die ersten Termine war, um die Belange der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine und der Wirtschaft aufzunehmen.

Der Amtsinhaber Marco Steffens übernimmt am 3. Dezember den Posten als Oberbürgermeister in Offenburg und wird am 22. November in Willstätt offiziell verabschiedet.

"Willstätt muss eine Gemeinde bleiben, in der wir uns auch in Zukunft wohl fühlen können und gerne leben wollen", sagt Christian Huber. Der bald 39-Jährige klingt entschlossen und es wird sofort deutlich, dass er eine Leidenschaft für die politische Gestaltung der 10.000-Einwohner-Gemeinde mitbringt. So ist er seit dem Frühjahr als Nachrücker Mitglied im Ortschaftsrat von Sand.

Nach seinem Studium und dem Abschluss als Diplom-Wirtschaftsjurist arbeitete Huber sieben Jahre bei einer der weltgrößten Wirtschaftsprüfungskanzleien zunächst in Stuttgart, dann in Freiburg. Neben vielfältigen Beratungs- und Prüfungsmandaten bei privatwirtschaftlichen Gesellschaften wie auch öffentlichen Institutionen, lag einer seiner beruflichen Schwerpunkte dabei auch auf der Prüfung von Zuwendungen öffentlicher Mittel. Nach einem Wechsel vor vier Jahren liegen seine beruflichen Schwerpunkte bei einem Offenburger Unternehmen in der Projektarbeit, vor allem in den Bereichen Gesellschaftsrecht, Buchhaltung und Informatik. Diese vielfältige Erfahrung will Huber zum Wohle der Gemeinde Willstätt einsetzen.

Huber ist trotz fehlendem Parteibuch politisch sehr engagiert. „Meine Parteiunabhängigkeit sehe ich als großen Vorteil“, sagt Huber. „Einer meiner Stärken ist es, Menschen unterschiedlicher Meinungen an einen Tisch zu bringen und parteiübergreifend zu moderieren – die Sache und die Menschen stets im Blick.“ In seiner bisherigen beruflichen Laufbahn hat Huber gelernt, auf Basis der vorgebrachten Meinungen klare und zielorientierte Entscheidungen zu treffen. „Diese Kompetenz ist im Amt eines Bürgermeisters von wichtiger Bedeutung“, ist sich Huber sicher.

Neben den beruflichen Interessen setzt sich Christian Huber auch als ehrenamtlicher Trainer im Bereich Kindertraining für den örtlichen Judo-Verein ein. Dieses gemeinsame Hobby teilt er mit seinen beiden Kindern. "Mit meiner Frau habe ich eine andere große Leidenschaft: Das Tanzen", schwärmt der ehemalige Turniertänzer. Hier in Willstätt fühlt er sich sichtlich wohl. "Nachdem ich zusammen mit meiner Frau Christina und unseren beiden Kindern vor fünf Jahren in die Gemeinde zog, war uns eines schnell klar: Willstätt soll unsere Heimat werden und bleiben."

Als Familienmensch ist ihm deshalb das Thema Bildung und Betreuung ein wichtiges Anliegen, dem er sich im Falle einer Wahl ausgiebig widmen möchte. „Die Entscheidung meiner Kandidatur wurde im Kreise meiner Familie besprochen. Meine Frau und meine beiden Kinder unterstützen mich bei diesem Vorhaben.“

Huber macht kein Geheimnis daraus, dass ihn das Amt des Bürgermeisters von Willstätt enorm reizt. „Willstätt ist eine wunderschöne und lebenswerte Gemeinde in der es viel zu Gestalten und Bewegen gibt. Die Gemeinde muss in die Zukunft geführt werden und gerade Themen wie Kinderbetreuung und Schulen, Wohnen und Leben im Alter, sinnvolle Flächennutzung, Förderung von Kultur und Vereinen, Entwicklung des Wirtschaftsstandorts, Sicherheit und öffentliche Ordnung sind nur einige der wichtigen Aspekte denen ich mich gerne annehmen möchte.“

In den nächsten Wochen steht ein straffes Programm auf der Agenda. "Nur wer zuhört, erfährt von den Problemen, die die Bürger der Ortsteile beschäftigen", sagt Huber. Aus diesem Grund wird er sich für die Besuche und Termine vor Ort viel Zeit nehmen. „Mein Kalender ist bereits mit zahlreichen Terminen gefüllt, auf die ich mich in den nächsten Wochen sehr freue. Ich möchte Willstätt und die Ortschaften noch besser kennenlernen und den Dialog mit der Bürgerschaft suchen.“

Termine wird er unter anderem auf seiner Homepage  veröffentlichen. Interessierte Bürger oder Gruppierungen können mit ihm unter info@huberchristian.de Termine vereinbaren, so sein Angebot.

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