Halbzeitbilanz von Oberbürgermeister Muttach in Achern
"Pflegen ein Klima des guten Miteinanders"

Klaus Muttach

Achern (st).Eine positive Halbzeitbilanz seiner zweiten Amtszeit in Achern zieht Oberbürgermeister Klaus Muttach. „Allem voran freue ich mich darüber, dass wir in Achern ein gutes Klima des Miteinanders, gegenseitigen Respekts und auch des Bürgersinns pflegen. Dies gilt auch für das Klima im Gemeinderat, wo 26 lupenreine demokratische Stadträte im besten Sinne um die bestmöglichen Lösungen ringen“, freut sich Klaus Muttach. Die Arbeit der Stadtverwaltung mit ihrer Professionalität und ihrem Engagement werde immer wieder gerade auch bei unabhängigen Prüfungen äußerst positiv bewertet, „dies erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Zufriedenheit“, so Muttach weiter.

In seiner Halbzeitbilanz verweist Muttach darauf, dass vor allem auch die Stadtteile weiter gestärkt wurden. Der städtische Zuschuss für die Stadtteilkindergärten habe sich seit 2014 in nur fünf Jahren von 2,07 Millionen Euro auf 2,91 Millionen Euro um 40 Prozent überproportional erhöht. Das gelte auch für Grundschulen, wo das Budget je Schüler im gleichen Zeitraum von 191 Euro auf 274 Euro gesteigert wurde. Mit weiteren Investitionen in Turn- und Festhallen, Sportplatzbauten oder auch bei der Feuerwehr haben wir verdeutlicht, dass wir jeden Stadtteil als wertvolles Mosaik im Gesamtbild der Großen Kreisstadt Achern sehen, so Muttach.

Gesamtstadt vorangebracht

Parallel sei es gelungen, Einrichtungen für die Gesamtstadt voranzubringen. Beispielshaft nennt Muttach das Schwimmbad mit einer mehr als Verdreifachung der Besucherzahlen oder auch die Stadtbibliothek. Einen großen Schritt zur Stärkung der Gesundheitsversorgung sieht Muttach in dem Grundsatzbeschluss des Kreistages zum Neubau eines Krankenhauses in Achern. Nach Lahr und Offenburg werde Achern damit zum wichtigsten Pfeiler der Klinikversorgung im Ortenaukreis. Davon werden die Menschen weit über das Achertal und Sasbachtal hinaus profitieren. „Es bleibt für mich ein großes Rätsel, wenn politische Verantwortungsträger dieses medizinische Angebot aus Motiven verhindern wollen, die mit dem Wohl der Menschen und auch anderen sachlichen Argumenten nicht zu erklären sind“, so Klaus Muttach.

„Wir haben in der ersten Halbzeit meiner laufenden Amtszeit mit vereinten Kräften von Bürgerschaft, kommunalen Gremien und den Hauptamtlichen der Stadt ein großes Rad gedreht, die öffentlichen Einrichtungen erheblich ausgebaut und gewaltig investiert. Es ist für mich eine große Genugtuung, dass wir ohne nennenswerten Steuer- und Gebührenerhöhungen in den letzten Jahren trotzdem seit meinem Amtsantritt 2007 noch keinen Cent Darlehen im Kernhaushalt aufnehmen mussten. Hatte das Regierungspräsidium Freiburg noch 2006 ein Sanierungskonzept angemahnt, so haben wir zwischenzeitlich den Schuldenstand im Kernhaushalt von 11,09 Millionen Euro Ende 2007 auf aktuell 2,43 Millionen Euro abgeschmolzen. Dies gibt uns Spielräume für die großen Aufgaben in den nächsten Jahren“, so Klaus Muttach zur Kassenlage in der Hornisgrindestadt.

Masterplan für die Zukunft

Mit großer Vorfreude und viel Lust auf neue Projekte starte er in die zweite Halbzeit seiner zweiten Amtsperiode. Mit dem Masterplan sollen wichtige „Leitplanken“ für mehr Aufenthaltsqualität in öffentlichen Räumen und ein intelligentes, modernes Mobilitätskonzept geschaffen werden. Durch den Bau von bis zu 1.000 Wohnungen in den nächsten Jahren, vor allem auch preisgünstigen Wohnungen, solle dringend benötigter Wohnraum entstehen. Die Zahl der Kindergartenplätze soll mit zwei neuen Kindergärten in Achern und Oberachern wie auch dem weiteren Ausbau der Betreuungsangebote in anderen Einrichtungen dem steigenden Bedarf gerecht werden.

Ein großer Schwerpunkt für ein modernes Achern sei die Digitalisierung, damit sich gerade auch die jüngere Generation wie auch insgesamt die digital affine Bevölkerung gut widerfinde. Und nicht zuletzt müsse Achern auch wirtschaftlich stark bleiben, indem Einzelhandel, Industrie und Gewerbe in einer guten Partnerschaft von Stadt und Bestandsfirmen weiterentwickelt werden. Es bedarf aber auch weiterer Neuansiedlungen, wie dies mit dem aufstrebenden IT-Unternehmen Powercloud erfolgreich gelungen sei.

Wettbewerb mit anderen Städten

„Als Mittelzentrum stehen wir im Wettbewerb mit ebenfalls sehr agilen vergleichbaren Städten der Region. Hierfür sind wir gut gerüstet. Vor allem wollen wir aber partnerschaftlich mit den Städten und Gemeinden in der Raumschaft zusammenarbeiten. Es geht um das Wohl der Menschen und nicht um Kirchturmdecken“, so Oberbürgermeister Klaus Muttach, der mit großer Vorfreude und maximaler Motivation die Aufgaben in den nächsten vier Jahren angehen will.

„Wichtig ist mir dabei ein weiterhin guter gesellschaftlicher Zusammenhalt aller Menschen in unserer Stadt“, so der Acherner Rathauschef.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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