Vor dem Rathaus in Achern
Neue E-Tankstelle ist in Betrieb

Von links: Ralf Volz, Fachbereichsleiter Technische Betriebe, Oberbürgermeister Klaus Muttach und Michael Mathuni nahmen die Schnellladesäule in Betrieb.
  • Von links: Ralf Volz, Fachbereichsleiter Technische Betriebe, Oberbürgermeister Klaus Muttach und Michael Mathuni nahmen die Schnellladesäule in Betrieb.
  • Foto: E-Werk Mittelbaden
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Achern (st). Ab sofort können E-Mobilisten in Achern vor dem Rathaus in der Wilhelm-Schechter-Straße 15 ihre E-Fahrzeuge an der Schnellladesäule des Typs „Hypercharger“ mit einer Ladeleistung von bis zu 75 kW mit Gleichstrom (DC) laden. Zusätzlich ist die Ladestation mit einem Normalladepunkt ausgestattet, an dem mit bis zu 22 kW mit Wechselstrom (AC) geladen werden kann. Aktuell betreibt das E-Werk Mittelbaden insgesamt 40 Normal- und vier Schnellladestationen.
Oberbürgermeister Klaus Muttach freut sich über das Service-Angebot: „Ich freue mich, dass neben der EWO-Ladestation für E-Bikes jetzt auch Elektro-Autos eine ‚E-Tankstelle‘ durch das E-Werk Mittelbaden bekommen. Damit haben wir einen weiteren Schritt zur Realisierung von Mobilitätsdrehscheiben an zentralen Stellen unserer Stadt verwirklicht. Unsere Energieversorger EWO und das E-Werk Mittelbaden spielen dabei eine zentrale Rolle.“

Voraussetzung zum Laden

„Um die Ladestation nutzen zu können, muss das zu ladende Fahrzeug mit einem Anschluss des Typs Combined Charging System (CCS) Combo 2 ausgestattet sein, was bei der Fahrzeugbestellung gleich mitberücksichtigt werden kann“, erklärt Michael Mathuni, der innerhalb des Versorgungsgebiets des E-Werk Mittelbaden für die Ladeinfrastruktur verantwortlich ist. Die Dauer des Ladevorgangs ist wie bei den Normallladesäulen auch von verschiedenen Faktoren abhängig: Zum Beispiel vom Stand der Batterie zum Zeitpunkt des Ladens, der Größe der Batterie, oder auch der möglichen Ladeleistung, die das Elektrofahrzeug abrufen kann.

Laden einfach gemacht

Zum Laden des Elektrofahrzeugs gibt es drei Möglichkeiten: Das Ad-hoc-Laden funktioniert ohne Ladekarte und ohne Vertrag. Hierzu ist der QR-Code am Ladepunkt mit dem Smartphone einzuscannen, persönliche Daten zu ergänzen und die gewünschte Zahlungsart anzugeben.

Beim Laden mit der Smartphone-App "be.ENERGISED Community" haben Nutzer bereits Zahlungsdaten in der App hinterlegt. Danach kann der Ladevorgang direkt gestartet und abgerechnet werden. Mathuni: „Bei diesen beiden Varianten beträgt der Preis inklusive Mehrwertsteuer 35,70 Cent pro Kilowattstunde für das Schnellladen und 23,80 Cent/kWh für das Normalladen und beides jeweils bei einem Mindestbetrag von 3,57 Euro.“

Drittens können Nutzer eine beliebige RFID-Ladekarte oder Smartphone-App eines Partners aus dem europaweiten Roaming-Netzwerk Hubject/Intercharge nutzen. In diesem Fall gilt der Preis des Roaming-Partners.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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