Marienbrunnen ist fertig
Nesselried rüstet sich fürs Juniläumsjahr

Pfarrer Thomas Dempfle (v. l.), Ortsvorsteher Klaus Sauer, Bürgermeister Manuel Tabor und August Ganter vor dem neuen Marienbrunnen, der am Wochenende in Nesselried enthüllt wurde.
  • Pfarrer Thomas Dempfle (v. l.), Ortsvorsteher Klaus Sauer, Bürgermeister Manuel Tabor und August Ganter vor dem neuen Marienbrunnen, der am Wochenende in Nesselried enthüllt wurde.
  • Foto: Gemeinde Appenweier
  • hochgeladen von Christina Großheim

Appenweier (st). Der Appenweierer Ortsteil Nesselried rüstet sich für das kommende Jubiläumsjahr: Der Mehrgenerationenplatz vor der Kirche ist fertig. Von September bis Mitte November wurde gebaut. Mit der Errichtung des neuen Brunnens gingen die Versetzung des Kriegerdenkmals, die Einrichtung einer Jugendbank, die Einrichtung von Spieltischen mit eingezeichneten Schach- und Mühlefeldern, einer Pergola mit Weinreben als Randelement sowie eines Hochbeetes einher. Die Ausstattung wird allerdings erst im nächsten Frühjahr geliefert und installiert.

Brunnen an historischem Ort


Historischen Berichten zufolge wurde bereits um 1820 an der Stelle ein Brunnen „wegen der Wallfahrt“ errichtet. Allerdings war von dem historischen Brunnen lediglich noch die Brunnenstube erhalten. Gebaut wurde der Brunnen von Huber Art in Oberkirch. Der Sockel besteht aus einheimischem Granit aus Oberkirch-Tiergarten, die Statue selbst aus Sandstein. Die schlichte Darstellung symbolisiert die Mutter Gottes, die gütig ihren Mantel für alle Schutzsuchenden bereithält. Am Montag wurde die Statue im Beisein von Bürgermeister Manuel Tabor, Pfarrer Thomas Dempfle, Ortsvorsteher Klaus Sauer und dem ehemaligen Ortschaftsrat August Ganter enthüllt. Die offizielle Einweihung des Platzes ist für das erste Quartal 2020 vorgesehen.

Die Gesamtmaßnahme schlägt im Gemeindehaushalt mit etwa 150.000 Euro zu Buche, davon allein 32.000 Euro für den neuen Brunnen. Für die Aufwertung der Nesselrieder Dorfmitte erhält die Gemeinde aber LEADER-Fördermittel, nämlich 60 Prozent des zuschussfähigen Betrages von zirka 124.000 Euro, also etwas mehr als 74.000 Euro.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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