Autobahn A5 bei Appenweier
Schwerer Unfall fordert zwei Todesopfer
- Foto: gro
- hochgeladen von Matthias Kerber
Appenweier (st) Zwei schwere Verkehrsunfälle auf der Nordfahrbahn der A5 bei Appenweier haben am vergangenen Samstagmittag, 20. Juni, ein Großaufgebot von Rettungs- und Einsatzkräften auf den Plan gerufen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es kurz nach 11.30 Uhr auf der Nordfahrbahn der A5 in Höhe der Autobahnraststätte Renchtal im Zuge eines Fahrstreifenwechsels vom mittleren auf den linken Fahrstreifen zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei PKW. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verloren beide Fahrzeugführer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und kamen schließlich auf der Fahrbahn zum Stillstand. Einer der Unfallbeteiligten wurde hierbei schwer verletzt, so die Polizei in einer Pressenotiz.
Weiterhin dürfte ein 44 Jahre alter Fahrer eines Volvo kurz nach 12 Uhr in das Heck eines auf dem linken Fahrstreifen am Stauende stehenden Citroen mit Schweizer Zulassung gefahren sein. Ob möglicherweise die nicht angepasste Geschwindigkeit des Mannes ursächlich für den Unfall war, ist Gegenstand der aktuell andauernden Ermittlungen der Beamten der Verkehrspolizei. Um diese und weitere Fragen zu klären, wurde auch ein Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt. Der Kleinwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den davorstehenden PKW geschleudert, wodurch schlussendlich insgesamt fünf Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Für die zwei im Citroen befindlichen 17 und 23 Jahre alten Schweizer Staatsbürgerinnen kam jede Hilfe zu spät. Darüber hinaus wurden sowohl der mutmaßliche Unfallverursacher, als auch zwei weitere Verkehrsteilnehmer leicht verletzt. Die Beamten der Verkehrspolizei Baden-Baden bilanzierten einen Gesamtschaden von rund 130.000 Euro.








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