Digitalisierung
Drei Bürgermeister tüfteln mit ihren Mitarbeitern an den Ideen von morgen

Team für die Entwicklung digitaler Lösungen (untere Reihe von links):
Die Bürgermeister Matthias Bauernfeind (Oberwolfach), Meinrad Baumann (Bad Peterstal-Griesbach), Bernhard Waidele (Bad Rippoldsau-Schapbach); obere Reihe von links: Steffen Braun (Fraunhofer-Institut), Axel Singer und Jennifer Hurth (Kur und Tourismus GmbH Bad Peterstal-Griesbach), Dr. Ralph Bürk (Digitalakademie), Patrick Ruess (Fraunhofer-Institut).
  • Team für die Entwicklung digitaler Lösungen (untere Reihe von links):
    Die Bürgermeister Matthias Bauernfeind (Oberwolfach), Meinrad Baumann (Bad Peterstal-Griesbach), Bernhard Waidele (Bad Rippoldsau-Schapbach); obere Reihe von links: Steffen Braun (Fraunhofer-Institut), Axel Singer und Jennifer Hurth (Kur und Tourismus GmbH Bad Peterstal-Griesbach), Dr. Ralph Bürk (Digitalakademie), Patrick Ruess (Fraunhofer-Institut).
  • Foto: Jürgen Tille-Koch
  • hochgeladen von Sebastian Thomas

Bad Peterstal-Griesbach (jtk). „Wie kann Digitalisierung im Alltagsleben des ländlichen Raums funktionieren?“ lautete die Eingangsfrage mit der Meinrad Baumann, Bürgermeister Bad Peterstal-Griesbach, das Team vorstellte, das im ersten von acht geplanten Digitallaboren Lösungen für örtliche Entwicklungen sucht.

Drei Gemeinden mit Vorreiterrolle

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinen Amtskollegen Matthias Bauernfeind aus Oberwolfach und Bernhard Waidele aus Bad Rippoldsau-Schapbach in der Nationalparkregion Schwarzwald erfährt jetzt eine weitere Herausforderung. Dabei können die von den drei Gemeinden gefundenen Lösungen durchaus als Vorreiter für die weiteren Labore dienen.
 
Den Vertretern des Fraunhofer-Instituts wurden von den Bürgermeistern unter drei Themenschwerpunkten ganz konkrete Ideen vorgestellt. Matthias Bauernfeind formulierte seine Ideen unter dem Aspekt „Mobilität und Tourismus“.

Drei Kommunen, drei Ideen

Das für Oberwolfach und Bad Rippoldsau-Schapbach schon eingerichtete „Mitfahrbänkle“, auf dem Einwohner und Gäste auf eine Mitfahrgelegenheit warten, kann digital organisiert werden. Ebenso ist eine Vernetzung von zum Beispiel Fahrplänen denkbar.

Bernhard Waideles Vorschläge zu „Forstwirtschaft und Tourismus“ umfassen Möglichkeiten, über zum Beispiel gesperrte und vorübergehend nicht passierbare Wanderwege zu informieren. „Kommunikation und Bildung“ war das Thema von Meinrad Baumann mit Überlegungen, wie die Verständigung zwischen Lehrern, Schülern und Eltern gestärkt werden kann, da die Schüler im ländlichen Raum in der Regel einen weiteren Schulweg haben als in der Stadt.

Nächstes Treffen im Januar 2019

Informationen sollen dabei weit über den Rahmen einer WhatsApp-Gruppe hinausgehen. In diesem für eine Pilotphase von zwei Jahren angelegten ersten Digitallabor werden praxisnahe Prototypen für digitale Lösungen entwickelt mit dem Blick auf die regionalen Besonderheiten. Im Januar 2019 treffen sich die Akteure in Bad Peterstal-Griesbach wieder.

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