Kommunalwahl
Erstwählerforen an Schulen

Die Erstwählerforen sollen jungen Menschen helfen, ihre eigene Kommune als politischen Raum wahrzunehmen.
  • Die Erstwählerforen sollen jungen Menschen helfen, ihre eigene Kommune als politischen Raum wahrzunehmen.
  • Foto: Stadt Ettenheim
  • hochgeladen von Daniela Santo

Ettenheim (st). Warum ist meine Stimme bei der Kommunalwahl wichtig? Was erwarte ich von den Kandidaten? Wie gebe ich meine Stimme ab?  Um diese und viele andere Fragen geht es bei den Erstwählerforen, die die Stadt Ettenheim mit einem jungen Team und Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg sowie dem Deutschen Kinderhilfswerk kommende Woche am August-Ruf-Bildungszentrum, am städtischen Gymnasium und an der Heimschule durchführen wird. Neben Bürgermeister Bruno Metz, der immer die Jugendworkshops begleitet und unterstützt, nehmen auch die Bürgermeister der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft teil. So haben Kai-Achim Klare, Matthias Gutbrod, Jochen Paleit und Dietmar Benz ihre Teilnahme zugesagt.

Baustein der Jugendbeteiligung

Die vierstündigen Erstwählerforen sind weitere Bausteinen der Jugendbeteiligung und Kommunalpolitischen Bildung Jugendlicher in Ettenheim. Seit über zehn Jahren werden Jugendliche in Jugendforen und Politikworkshops einbezogen und beteiligt.
Moderiert werden die Erstwählerforen von Andreas Woitzik, Physik-Lehramtsstudent aus Ettenheim, und Eva Wolters, Deutschlehrerin und Teamerin der LpB Freiburg. Andreas Woitzik hat sich schon als Jugendlicher im Rahmen des Ettenheimer Jugendforums engagiert und sich aktiv eingebracht. Unterstützt werden sie bei den Erstwählerforen an den Schulen von den Lehrkräften Anne Kunzweiler (Heimschule Sankt Landolin), Jessica Bold (August-Ruf-BIZ) und Christian Diem (Städtisches Gymnasium).

Die Erstwählerforen sollen jungen Menschen helfen, ihre eigene Kommune als politischen Raum wahrzunehmen und sich in ihrer politischen Lebenswirklichkeit zu orientieren. Thematisch lassen sich die Inhalte des Workshops in drei Blöcke unterteilen: Im ersten Teil geht es um die Rolle des Einzelnen in der Gemeinde. Welche Berührungspunkte habe ich mit meiner Gemeinde, meiner Stadt? Im zweiten Teil geht es darum, die Kommune als politischen Raum kennenzulernen. Welche Aufgaben hat die Gemeinde? Welche Themen sind mir besonders wichtig und an welchen möchte ich konkret arbeiten? Der letzte Teilabschnitt widmet sich dem Thema Verantwortung und Selbstwirksamkeit. Wieso ist meine Stimme wichtig? Welcher Kandidierende vertritt am besten meine Themen beziehungsweise die Themen der jungen Generation?

Themenschwerpunkte

Junge Menschen sollen durch die Erstwählerforen angeregt werden, sich selbst als ein zentraler Bestandteil der politischen Gemeinde zu begreifen. Sie sollen dazu befähigt werden, eigene Themenschwerpunkte zu setzen und sich im Kandidierendenangebot zu verorten.

Die Erstwählerforen finden am Montag, 13. Mai, am städtischen Gymnasium, am Mittwoch, 15. Mai, am August-Ruf-Bildungszentrum und am Freitag, 17. Mai, an der Heimschule St. Landolin statt.

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