Volksbank Lahr ermöglicht digitale Bildung
Innovatives Lernen

Spendenübergabe an das Schülerforschungszentrum Xenoplex in Ohlsbach. Hans-Peter Möschle und Andreas Kempf freuen sich über die Unterstützung der Volksbank Lahr – vertreten durch Rainer Griesbaum und Michael Kunz - für die Robotik- und Programmierarbeit.

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  • Spendenübergabe an das Schülerforschungszentrum Xenoplex in Ohlsbach. Hans-Peter Möschle und Andreas Kempf freuen sich über die Unterstützung der Volksbank Lahr – vertreten durch Rainer Griesbaum und Michael Kunz - für die Robotik- und Programmierarbeit.

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Gengenbach/Ohlsbach (st) Die Volksbank Lahr unterstützt die Einführung des Projekts „Computational Thinking“ (ComThink) an Schulen im Ortenaukreis mit einer Spende von insgesamt 3.200 Euro. Mit den Spendengeldern werden iPads angeschafft, die für den Einsatz der vom Land Baden-Württemberg bereitgestellten ComThink-Materialien benötigt werden.
„Als regionale Genossenschaftsbank übernehmen wir Verantwortung für die Zukunft unserer Region. Bildung ist eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft junger Menschen. Deshalb unterstützen wir gerne Projekte, die digitale Kompetenzen, Kreativität und technisches Verständnis fördern“, betont Herr Michael Kunz von der Volksbank Lahr in einer Pressemitteilung.

Innovationsprogramm

Im Rahmen des Innovationsprogramms „Digitale Schule“ startet das Land Baden-Württemberg die vierte Förderrunde des Projekts „Computational Thinking“ (ComThink). Weiterführende Schulen können sich um eine kostenfreie Ausstattung mit ComThink-Sets in Klassenstärke bewerben. Die Sets umfassen hochwertige Lernmaterialien sowie Fortbildungsangebote für Lehrkräfte. Die für den Unterricht erforderlichen Endgeräte wie iPads oder PCs sind jedoch nicht Bestandteil der Landesausstattung und müssen von den Schulen beziehungsweise den Kreismedienzentren bereitgestellt werden.
Ziel des Projekts ist es, Schülern auf die Anforderungen einer zunehmend digital geprägten Welt vorzubereiten. Computational Thinking beschreibt eine Denkweise, mit der komplexe Herausforderungen systematisch gelöst werden können. Ursprünglich aus der Informatik stammend wird sie heute in vielen Bereichen eingesetzt – von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis hin zur Bildung. Im Mittelpunkt stehen vier grundlegende Prinzipien: Probleme in Teilaufgaben zerlegen, Muster erkennen, Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden und Lösungen Schritt für Schritt entwickeln. Diese Fähigkeiten fördern analytisches Denken, Kreativität und strukturiertes Problemlösen – Schlüsselkompetenzen für Schule, Ausbildung und Beruf.

Neue IPads

Ein Teil der Spende kam bereits am 20. Mai 2026 der Geschwister-Scholl-Schule 2, SBBZ Lernen in Gengenbach, zugute. Rainer Griesbaum und Michael Kunz, die Vertreter der Volksbank Lahr, überreichten einen Spendenscheck über 1.200 Euro für die Anschaffung neuer iPads. „Wir können nun endlich einen kompletten Klassensatz iPads einsetzen und diese im Mathematik-, Deutsch- und Englischunterricht nutzen. Künftig arbeiten wir im Englischunterricht beispielsweise mit E-Books. Auch unsere Technik-AG profitiert von den neuen Möglichkeiten“, freut sich Schulleiterin Marina Faucheux.
Ein weiterer Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro wurde am 26. Juni 2026 an die Technik- und Robotikgruppe des Schülerforschungszentrums Xenoplex in Ohlsbach übergeben. „Die Förderung ermöglicht uns, Kindern und Jugendlichen einen zeitgemäßen Zugang zu Robotik, Programmierung und Computational Thinking zu bieten. Gerade in der praktischen Arbeit sind leistungsfähige mobile Endgeräte unverzichtbar. Wir danken der Volksbank Lahr herzlich für diese wertvolle Unterstützung“, erklärt Hans-Peter Möschle, Vorsitzender des Vereins Forscher/innen für die Region e. V. 

Bessere Voraussetzungen

Auch Andreas Kempf, der die Wettbewerbsgruppe betreut und Technik- sowie Robotik-AGs an Schulen und in den Hector-Kinderakademien leitet, unterstreicht den Nutzen der Spende. Die zusätzliche Ausstattung schafft bessere Voraussetzungen für die Vorbereitung auf Wettbewerbe sowie für den praktischen Unterricht in den Bereichen Robotik und Programmierung.
Die Unterstützung der Volksbank Lahr trägt dazu bei, dass Schulen und außerschulische Lernorte im Ortenaukreis die technischen Voraussetzungen erhalten, um Computational Thinking nachhaltig im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften zu verankern. Damit leistet die Genossenschaftsbank einen wichtigen Beitrag zur Förderung digitaler Bildung und unterstützt junge Menschen dabei, Zukunftskompetenzen für Studium, Beruf und Gesellschaft zu erwerben.
Das Schülerforschungszentrum Xenoplex und der Verein Forscher/innen für die Region e. V. bieten im Ortenaukreis zahlreiche Kurse in den Bereichen Robotik, Python-Programmierung und Computational Thinking an. Hans-Peter Möschle begleitet dabei den Übergang von der Grundschule über die Hector-Kinderakademien bis hin zu weiterführenden Schulen. Angebote bestehen unter anderem an den Standorten Gengenbach, Ohlsbach, Hausach, Lahr, Kehl und Offenburg.
Bereits in den Sommerferien finden in mehr als zehn Gemeinden Technik- und Robotikangebote statt. Die Kurse für das Schuljahr 2026/2027 in den Bereichen Robotik, Python-Programmierung und Computational Thinking werden ab August ausgeschrieben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Robotik-, Technik- und IT-Gruppen nehmen regelmäßig erfolgreich an Wettbewerben wie dem RoboCup, der World Robot Olympiad und Jugend forscht teil. Weiter Informationen gibt es unter E-Mail info@fro-ev.de.
Digitale Schulprojekte können außerdem noch bis zum 31. Juli 2026 für den do-it-Wettbewerb 2026 der Bildungsregion Ortenau e. V. unter E-Mail info@bildungsregion.de angemeldet werden.

Spendenübergabe an das Schülerforschungszentrum Xenoplex in Ohlsbach. Hans-Peter Möschle und Andreas Kempf freuen sich über die Unterstützung der Volksbank Lahr – vertreten durch Rainer Griesbaum und Michael Kunz - für die Robotik- und Programmierarbeit.

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Rainer Griesbaum und Michael Kunz von der Volksbank Lahr überreichen den Spendenscheck an die Geschwister-Scholl-Schule 2 in Gengenbach. Die Spende ermöglicht die Anschaffung weiterer iPads für den Unterricht. | Foto: privat

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