Investition macht sich in der Corona-Virus-Krise bezahlt
Feuerwehr Haslach hat Atemschutzwerkstatt modernisiert

Daniel Schirmaier (links) und Johann Risto bei der Arbeit in der Haslacher Atemschutzwerkstatt.
  • Daniel Schirmaier (links) und Johann Risto bei der Arbeit in der Haslacher Atemschutzwerkstatt.
  • hochgeladen von Markus Knupfer

Bessere Hygiene und deutliche Zeitersparnis waren die Hauptaugenmerke der Modernisierung der Atemschutzwerkstatt der Haslacher Feuerwehr, die Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen wurde. In der aktuellen Situation macht sich die Investition bereits bezahlt.
Unter der Regie der beiden Atemschutzgerätewarte Johann Risto und Daniel Schirmaier wurde die Atemschutzwerkstatt im vergangenen Jahr für knapp 25.000 EUR mit einer modernen und zeitgemäßen Technik ausgerüstet. Es war damit die größte Investition im letztjährigen Feuerwehrhaushalt. Dass sich die Investition in neue Technik und Gerätschaft schon nach wenigen Monaten auszahlt, hatte man sich bei der Feuerwehr Haslach nicht gedacht.
Zentrales Element der „neuen“ Atemschutzwerkstatt ist eine Spülmaschine, in der Atemschutzmasken und auch Atemschutzgeräte nach dem Einsatz gereinigt werden. Eine Arbeit, die zuvor von den Atemschutzgerätewarten in zeitaufwändiger Handarbeit erledigt werden musste. Die Spülmaschine sorgt aber nicht nur für eine deutliche Zeitersparnis. Ein weiterer Vorteil liegt in der deutlich verbesserten Hygiene, denn die Maschine reinigt und desinfiziert während des Spülvorganges Masken und Geräte. Diese Vorteile machen sich gerade in der aktuellen Situation bemerkbar: Zum einen sind die Gerätschaften schon nach wenigen Stunden wieder einsatzbereit. Zum anderen können die beiden Kameraden ihre Zeit im Gerätehaus während des Kontaktverbotes auch auf ein Minimum reduzieren.
Denn wenn die Kameraden von Brandeinsätzen zurück kommen, beginnt für die Atemschutzgerätewarte die Arbeit. Die leeren Atemluftflaschen müssen wieder gefüllt werden, Masken und Geräte müssen gereinigt werden, Lungenautomaten müssen getauscht und geprüft werden. „Die Sicherheitsvorschriften haben in den letzten Jahren zugenommen“, blicken die beiden auf eine zunehmende Verantwortung. Nach der Reinigung und Trocknung muss dann auch jede einzelne Atemschutzmaske wieder auf Einsatzfähigkeit geprüft werden. In der Atemschutzwerkstatt im Haslacher Gerätehaus werden dabei nicht nur die Gerätschaften der Feuerwehr Haslach bearbeitet. Johann Risto und Daniel Schirmaier übernehmen diese Aufgaben auch für die Feuerwehren in der Raumschaft.

Autor:

Markus Knupfer aus Haslach

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