Letzte Leerung im Jahr 2008
Instandhaltungsarbeiten der Kläranlage

Die Gunst der Stunde wird auf der Verbandskläranlage in Kappelrodeck genutzt, um das Nachklärbecken zu leeren und Revisionsarbeiten durchzuführen.
  • Die Gunst der Stunde wird auf der Verbandskläranlage in Kappelrodeck genutzt, um das Nachklärbecken zu leeren und Revisionsarbeiten durchzuführen.
  • Foto: Gemeinde Kappelrodeck
  • hochgeladen von Matthias Kerber

Kappelrodeck (st). Pro Jahr rund drei Millionen Kubikmeter Abwässer aus 62 Quadratkilometern Fläche des Achertals werden auf der Verbandskläranlage in Kappelrodeck behandelt. "Für alle Achertäler Bürger und Betriebe geräuschlos und weitestgehend im Verborgenen, und das im 24-Stunden-Betrieb", so der Verbandsvorsitzende Stefan Hattenbach. Damit der Betrieb störungsfrei läuft, sind regelmäßig Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nötig. "Eine Panne können wir uns zu keiner Minute erlauben. Sie könnte eine Havarie und Umweltkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes verursachen", so Hattenbach bei der Besichtigung vor Ort weiter. Aktuell sind - unter anderem wegen des trockenen Wetters - die im Jahresverlauf ungleich verteilten Abwasserströme vergleichsweise klein. Deshalb nutzt der Abwasserzweckverband die Gunst der Stunde und führt geplante, notwendige Instandhaltungsarbeiten an einem der beiden Nachklärbecken durch.

Instandsetzungsarbeiten

Das beeindruckende Bauwerk hat einen Durchmesser von 24 Metern und eine Tiefe von acht Metern, es fasst über 2.000 Kubikmeter Abwässer. Von diesen werden hier die absetzbaren Stoffe separiert, und dafür braucht es verschiedene mechanische Anlagen, unter anderem am Beckengrund. Seit 2008 war das Becken nicht mehr geleert worden, nun können die bereits identifizierten Schwachstellen wieder instandgesetzt werden. „Mit dieser Revision und Instandhaltung erhöhen wir die Betriebs- und damit Entsorgungssicherheit für das Achertal und verhindern Störfälle“, so Stefan Hattenbach abschließend. Die Arbeiten werden schwerpunktmäßig von den Mitarbeitern der Verbandskläranlage selbst durchgeführt. Während der Instandhaltungsarbeiten wird der Betrieb über das redundante zweite Nachklärbecken sichergestellt.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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