Gemeinde Kappelrodeck setzt Systemrenner ein
Trinkwasser bleibt sauber

Stellvertretender Gesamtkommandant Georg Huber, Bürgermeister Stefan Hattenbach und Gesamtkommandant Achim Dürr freuen sich über die neuen Systemtrenner.
  • Stellvertretender Gesamtkommandant Georg Huber, Bürgermeister Stefan Hattenbach und Gesamtkommandant Achim Dürr freuen sich über die neuen Systemtrenner.
  • Foto: Gemeinde Kappelrodeck
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Kappelrodeck (st). Die Trinkwasserversorgung in Kappelrodeck und Waldulm wird gehütet wie ein Augapfel. "Als hochsensible, kritische Infrastruktur schützen wir unser Trinkwasserversorgungsnetz bestmöglich, damit wir jederzeit eine hygienisch einwandfreie Trinkwasserlieferung garantieren und gesetzliche Vorgaben erfüllen können. Und das für jeden unserer über 250 Millionen Liter pro Jahr", so Bürgermeister Stefan Hattenbach.

Das Netz dient dabei nicht nur der Versorgung der Haushalte, sondern hat auch die Funktion der flächendeckenden Bereitstellung von Löschwasser für die Gemeindefeuerwehr. Damit bei Übung und Einsatz Rückwirkungen auf das Trinkwassernetz ausgeschlossen werden können, kommen in Kappelrodeck ab sofort so genannte Systemtrenner zum Einsatz. "Eine Vermischung von Trinkwasser und Löschwasser ist aktuell schon quasi ausgeschlossen, mit den Systemtrennern sichern wir uns doppelt ab. Denn bei Druckstößen oder einem Druckabfall im Netz ist damit garantiert, dass nicht einmal Kleinstmengen an Trinkwasser, die einmal das Wasserversorgungsnetz in einem Feuerwehrschlauch verlassen haben und damit Löschwasser sind, ihren Weg in die Trinkwasserversorgung zurückfinden", erläutert Feuerwehrkommandant Achim Dürr.

Die Wahrscheinlichkeit war zwar bis dato über den Vordruck des Trinkwassersystems fast unmöglich, mit dem neuen Einsatzmittel, das ähnlich wie ein Ventil funktioniert, ist es hydraulisch aber ausgeschlossen: Die acht beschafften Systemtrenner im Gesamtwert von 7.000 Euro sichern das Versorgungsnetz am Standrohr oder Überflurhydranten gegen Rückdrücken, Rücksaugen oder Rückfließen von Löschwasser ins Trinkwassernetz ab. Die verschiedenen Kammern im Systemtrenner sind differenzdruckabhängig und geben in der Trennstellung die Ablassöffnungen frei. "Unsere Gemeindeeinrichtung Feuerwehr und unsere Gemeindeeinrichtung Wasserversorgung arbeiten gut und eng zusammen, das ist wichtig und gut so. Trinkwasser und Löschwasser werden wir aber weiterhin streng trennen - im Sinne einer einwandfreien Trinkwasserversorgung", so Bürgermeister Stefan Hattenbach. Die Ausstattung mit diesen Armaturen ist noch nicht bei allen Feuerwehren selbstverständlich, unterstreicht aber die professionelle Arbeit und den hohen Qualitätsstandard in beiden kommunalen Aufgabenbereichen.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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