Breitbandausbau in Kappelrodeck
"Wir wollen schneller werden"

Bauamtsleiter Paul Huber (v. l.), Bürgermeister Stefan Hattenbach und Breitband-Ortenau-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer
  • Bauamtsleiter Paul Huber (v. l.), Bürgermeister Stefan Hattenbach und Breitband-Ortenau-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer
  • Foto: Gemeinde Kappelrodeck
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Kappelrodeck (st). Dieser Tag kam der neue Breitband-Ortenau-Geschäftsführer Josef Glöckl-Frohnholzer nach Kappelrodeck um die weiteren Schritte des Netzausbaus in der Gemeinde zu besprechen. "Unser Ziel ist es, schneller breitbandiger zu werden", so Bürgermeister Stefan Hattenbach. Der von der Telekom eigenfinanzierte Ausbau zu Vectoring und Super-Vectoring vor zwei Jahren sei zwar ein großer Schritt in die richtige Richtung gewesen, aber innerhalb der rasanten Entwicklung der Anforderungen an eine zukunftsfähige Dateninfrastruktur eben nicht mehr als ein Zwischenschritt mit einer Brückentechnologie. In deren Rahmen waren 2018 rund sieben Kilometer Glasfaser in Kappelrodeck und Waldulm verlegt worden, um aufgerüstete Kabelverzweiger anzubinden.

Aktuell werden für elf Städte und Gemeinden für lokale Ausbauprojekte Förderanträge beim Bund gestellt, Kappelrodeck will Teil dieser ersten Tranche der verbesserten Förderung der Breitband Ortenau GmbH und ersten Ausbauphase sein. 47 von 51 Städten und Gemeinden in der Ortenau und der Kreis selbst sind an der Gesellschaft beteiligt.

Diese steuert in den kommenden Jahren die Verlegung eines kreisweiten, überörtlichen Glasfasernetzes („Backbone-Netz“) sowie der Ortsnetze in den Kommunen, wobei ein Phasenmodell Anwendung findet. Bis auf Weiteres werden - außer bei Mitverlegungsaktivitäten der Gemeinde - allerdings nur Haushalte berücksichtigt, die unter der 30 MBit/s-Grenze liegen. So sehen es die Förderrichtlinien vor. "Dies betrifft damit in Kappelrodeck und Waldulm nur einen sehr kleinen Teil der Haushalte, ist uns aber dennoch ein Anliegen. Klar ist, dass gerade diese Bereiche für die Gemeinde und die Förderstellen besonders kostspielig und unwirtschaftlich sind, trotz der Förderung. Deshalb werden wir es mit unseren begrenzten Finanzmitteln nur sukzessive angehen können", so Hattenbach. Er betont zudem: "Uns liegt neben dem Ausbau des Ortsnetzes viel daran, schnell an das Kreis-Backbone angeschlossen zu werden. Wir brauchen sowohl gute örtliche Verbindungen als auch die Datenautobahn mit ihren Auffahrten." Der nächste Meilenstein im Kappelrodecker Datenstraßenbau könnte mit Vorliegen der Förderbescheide im Jahr 2021 erfolgen.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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