Symbolischer Spatenstich
Bau des Feuerwehrgerätehauses in Bodersweier

Spatenstich für das 3,6-Millionen-Euro-Projekt | Foto: Stadt Kehl

Kehl-Bodersweier (st). Mit dem symbolischen Spatenstich haben am Mittwoch, 22. Juli, die Bauarbeiten am Feuerwehrgerätehaus in Bodersweier begonnen. Der rund 3,6 Millionen Euro teure Neubau wird eine Einrichtung für die Gesamtstadt: Sie diene zum einen dazu, den Grundschutz für die Einwohner in Bodersweier, Zierolshofen und Querbach sicherzustellen, zum anderen würden mit den Außenanlagen und dem Übungsturm optimale Trainingsmöglichkeiten für alle Kehler Feuerwehrleute geschaffen, betonte Oberbürgermeister Toni Vetrano.

Ortsvorsteher Manfred Kropp freute sich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr über einen Spatenstich zum größten Einzelprojekt in der Ortschaft. Feuerwehrkommandant Viktor Liehr kann den Einzug ins neue Gebäude kaum erwarten und dankte Stadtspitze und Gemeinderat dafür, dass die Investition nie infrage gestellt wurde.

Blicke man weit zurück, sagte Vetrano, habe es „lange, sehr lange, viel zu lange gedauert“, bis mit dem Bau habe begonnen werden können. Betrachte man jedoch den Umstand, dass der Gemeinderat im November die aktuelle Kostenentwicklung zur Kenntnis genommen und den Baubeginn für März anvisiert habe, liege man – um die corona-bedingte Verzögerung bereinigt – sehr gut im Zeitplan.

Alle Beteiligten hätten überdies die Zeit genutzt, um das Projekt zu optimieren: So wird nicht nur eine Garage mehr gebaut, als ursprünglich vorgesehen, auch der Übungsturm ist hinzugekommen, die Außenanlagen wurden optimiert und der Raum im ersten Obergeschoss so konzipiert, dass dort auch Schulungen für alle Feuerwehrleute in der Gesamtstadt stattfinden können.

Entsprechend haben sich jedoch auch die Kosten entwickelt: Während im Doppelhaushalt 2015/2016 noch 1,8 Millionen Euro für das Projekt vorgesehen waren, geht das städtische Gebäudemanagement inzwischen vom doppelten Betrag aus. OB Toni Vetrano gab sich beim Spatenstich überzeugt davon, dass es sich um „eine gute Investition“ handle: „in die Sicherheit unserer Bevölkerung, in die Ausbildung und Attraktivität unserer Feuerwehr, so wie in das Image unserer Feuerwehr“.

Ortsvorsteher Manfred Kropp freute sich, dass in diesem Jahr – nach der Kindertageseinrichtung auf dem Gelände der ehemaligen Werkrealschule – mit einem zweiten Projekt in Bodersweier begonnen werde, das von den Investitionskosten her die Kita noch übertreffe. Für die zahlreich zum Spatenstich erschienen Feuerwehrangehörigen aus Bodersweier, Zierolshofen und Querbach gab Feuerwehrkommandant Viktor Liehr stellvertretend seiner Vorfreude auf den Einzug Ausdruck: „Wir können es kaum erwarten!“

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.