Ines Arko ist Kehls neue Klimaschutzmanagerin
Mehr Lebensqualität

Ines Arko freut sich auf ihre neue Aufgabe als städtische Klimaschutzmanagerin.
  • Ines Arko freut sich auf ihre neue Aufgabe als städtische Klimaschutzmanagerin.
  • Foto: Stadt Kehl
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Kehl (st). Kehl hat seit dieser Woche wieder eine Klimaschutzmanagerin. Die 28-jährige Ines Arko zeichnet ab sofort für die Umsetzung des Kehler Klimaschutzkonzepts verantwortlich und ist Ansprechpartnerin für städtische Aktionen und Initiativen rund um das Thema Klimaschutz.

Dabei ist Ines Arko nicht zufällig in der Rheinstadt gelandet. Sie hat Wurzeln in der Region und kommt ursprünglich aus Emmendingen. Als Klimaschutzmanagerin von Kehl möchte sie an einer fairen und nachhaltigen Zukunft mitwirken.

„Klimaschutz ist Lebensqualität“

„Klimaschutz ist Lebensqualität“, antwortet die 28-Jährige auf die Frage, was sie an ihrer neuen Aufgabe reizt. Bereits früh in ihrem Soziologie-Studium mit den Schwerpunkten Humanitarismus und Umweltsoziologie ist ihr klar geworden, dass sie das Thema Klima- und Umweltschutz weiterverfolgen möchte. Nach ihrem Studium an der Universität Konstanz absolvierte sie eine achtmonatige Weiterbildung in „Kommunalem Energie- und Klimaschutzmanagement“.

Während dieser Weiterbildung konnte sie bereits erste Ideen zur Klimaanpassung in Städten entwickeln. Beispielsweise war sie an einem Projekt mit dem Titel „BeeStop“ beteiligt. Dahinter verbergen sich Bushaltestellen mit Dachbegrünung an den Unterständen. Dadurch wird nicht nur zusätzlicher Lebensraum für Bienen und andere Insekten geschaffen, das Dachgrün an den Haltestellen leistet auch einen Beitrag dazu, das innerstädtische Mikroklima zu verbessern.

Vernetzung mit Straßburg

An ihrer neuen Wirkungsstätte findet Ines Arko besonders die unmittelbare Nähe zu Frankreich spannend. „Der Austausch und die Vernetzung mit Straßburg sind gerade beim Thema Klimaschutz von zentraler Bedeutung,“ sagt Ines Arko. Effektiver Klimaschutz könne nur funktionieren, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen. Beim Thema Klimaanpassung sieht die neue Klimaschutzmanagerin die Stadt bereits auf einem guten Weg: „Kehl verfügt schon jetzt über Förderprogramme, die die Bürger für eine klimaangepasste Lebensweise sensibilisieren sollen.“ So können sich Hausbesitzer, die ihre Gebäude begrünen und Flächen entsiegeln wollen, entsprechende Maßnahmen etwa im Rahmen des Programms „Klimaangepasst Wohnen“ mit bis zu 3.000 Euro bezuschussen lassen.

Förderprogramm „Klimaangepasst Wohnen“

Für das Förderprogramm „Klimaangepasst Wohnen stehen in diesem Jahr insgesamt 20 000 Euro zur Verfügung. Auf der Planungshinweiskarte kann eingesehen werden, welche Flächen förderfähig sind. Gebäude und Grundstücke in den lila und dunkelrot markierten Flächen kommen für eine Förderung infrage, sofern sie mindestens zu 50 Prozent wohnbaulich genutzt werden. Die Richtlinien und Antragsunterlagen für Klimafreundlich Leben und Klimaangepasst Wohnen können ebenfalls eingesehen und heruntergeladen werden.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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