Sicherheit auf der B28
Radarsäulen erfassen Tempo- und Rotlichtverstöße

Blitzersäule Richtung Europabrücke
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Kehl (st). Zu den fünf festinstallierten Blitzern in Kehl gesellen sich seit vergangener Woche zwei weitere: Noch sind die beiden stationären Messanlagen auf der Straßburger Straße (B 28) auf Höhe des Bahnhofes nicht in Betrieb, doch schon bald sollen sie in beide Fahrtrichtungen sowohl Geschwindigkeits- als auch Rotlichtverstöße überwachen. In der Vergangenheit war es hier immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen gekommen, darunter auch zu zwei tödlichen Unfällen.

Verschiedene Verkehrsströme kommen an der Straßburger Straße auf Höhe des Bahnhofs zusammen: Da ist zum einen der motorisierte Grenzverkehr. Für Autofahrer, die nach Straßburg beziehungsweise zurück nach Kehl wollen, liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 50 Stundenkilometern. Auf Höhe der Tramhaltestelle stehen zudem in kurzer Folge zwei Ampelanlagen. Zeigen sie rot, queren Fußgänger sowie Radfahrer die vierspurige Bundesstraße an diesen beiden Stellen. Die besagten Fußgängerquerungsstellen sind, wie es im Fachjargon heißt, lichtsignalisiert. Das bedeutet: Passanten, die über die B28 in Richtung Bahnhof oder Innenstadt möchten, müssen ihrerseits darauf warten, dass die Ampeln auf Grün umschalten. An diesem Knotenpunkt ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu kritischen Verkehrssituationen gekommen.

Zwei tödliche Unfälle

Traurige Höhepunkte waren zwei tödliche Unfälle. Mit einer Kombination aus Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung soll der lichtsignalisierte Bereich auf Höhe der Tramhaltestelle am Bahnhof nun entschärft werden. Die Stadt hat sich dazu mit der Polizei und dem Bund als Straßenbaulastträger ausgetauscht, mit dem Ergebnis, dass auf der B28 in beide Fahrtrichtungen jeweils eine Messsäule aufgestellt werden soll.

Die modernen Messanlagen stehen inzwischen und sind in der Lage, mittels Laserscantechnik sowohl Tempo- als auch Rotlichtverstöße zu erfassen. Ein weiterer Vorteil: Für die neue Technik müssen keine Induktionsschleifen in den Fahrbahnbelag eingelassen werden. Sobald die beiden Messsäulen geeicht und letzte Markierungsarbeiten auf der Fahrbahn abgeschlossen wurden, können sie in Betrieb gehen.

Die Stadt verfügt bereits über fünf stationäre Radaranlagen in den Ortschaften Bodersweier, Goldscheuer und Marlen.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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