Wohnhaus gerettet – Vorbildlicher Einsatz der Rettungskräfte
500 Schweine verenden bei Großbrand in Neumühl

120 Feuerwehrkräfte aus Kehl, Straßburg, Willstätt und Achern waren am Freitag in Neumühl im Einsatz.
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  • 120 Feuerwehrkräfte aus Kehl, Straßburg, Willstätt und Achern waren am Freitag in Neumühl im Einsatz.
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Kehl-Neumühl. Auf dem Schweinezucht und -mastbetrieb Körkel, unweit des Neumühler Golfplatzes, ist am Freitagnachmittag gegen 16.30 Uhr eine Stallung in Brand
geraten. 500 Schweine sind dabei verendet, nur einzelne konnten sich ins
Freie retten. Auch in den Stallungen untergebrachte Gerätschaften
fielen dem Feuer zum Opfer. Das an den Stall grenzende Wohnhaus konnte
gerettet werden. Die Bewohner konnten sich nach der Entdeckung des
Brandes selbstständig in Sicherheit bringen. Die Feuerwehren aus Kehl,
Straßburg, Achern und Willstätt waren mit 120 Kräften im Einsatz.
Während der Löscharbeiten stand außerdem das Deutsche Rote Kreuz mit 16 Helfern bereit.

„Vom ersten Feuerwehrzug an, der vor Ort war, bis zum Ende der Löscharbeiten wurde eine hervorragende Arbeit geleistet“,
betonte Neumühls Ortsvorsteher Fritz Vogt auf Anfrage. Die Nachricht vom
Brand erreichte ihn zusammen mit Oberbürgermeister Toni Vetrano in
Querbach, wo sie zu Gast bei der Hochzeit ihres Ortsvorsteher-Kollegen
Heinz Haag waren. Zehn Minuten später waren sie vor Ort auf dem
Körkel-Hof, wo die ersten Löscharbeiten bereits liefen. „Nur durch den
erstklassigen und vorbildlichen Einsatz der Feuerwehr konnte das
Wohnhaus gerettet werden“, so Vogt weiter, der von Seiten der Stadt und
der Ortschaft hierfür seinen Dank aussprach.

Der Brand war im Bereich der hofeigenen Tankstelle hinter den Stallungen ausgebrochen.
Die Rettungskräfte bewässerten das Gebäude von außen, um den Brand im
Zaum zu halten und um zu verhindern, dass er auf die Nachbarhäuser
übergriff. In die Stallung selbst konnte die Feuerwehr nicht eindringen,
da die Gefahr bestand, dass Wände oder Decken einstürzen. 15
Wasserrohre und zwei Wasserwerfer kamen hierbei zum Einsatz, vier Pumpen
lieferten pro Sekunde rund 8000 Liter Wasser. Nach 20 Uhr kam dann die
Entwarnung – der Brand war gelöscht. Nachtwache hielten die Feuerwehr
und das Technische Hilfswerk. Am Morgen loderte das Feuer kurz wieder
auf, konnte aber schnell gelöscht werden.

Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei. Ersten Vermutungen zufolge soll ein
technischen Defekt die Ursache sein. Der Sachschaden wird auf mehrere 10000 Euro geschätzt.

Autor: st/ds

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