Orientierungstage am Scheffel-Gymnasium Lahr
Den anderen unterstützen

Die Klasse 8c des Scheffel-Gymnasiums Lahr arbeitet daran, als Gruppe zusammenzuwachsen.
  • Die Klasse 8c des Scheffel-Gymnasiums Lahr arbeitet daran, als Gruppe zusammenzuwachsen.
  • Foto: Scheffel-Gymnasium
  • hochgeladen von Christina Großheim

Lahr (st). Zum vierten Mal fanden am Scheffel-Gymnasium in Lahr in diesem Jahr die Orientierungstage für die achten Klassen statt. Drei Tage erlebten die Schüler sich als Klassengemeinschaft und arbeiteten mit einem speziell dafür geschulten Scheffel-Lehrerteam und den Schulsozialarbeitern Michael Müller und Lisa Thesen an eigenen Klassenthemen. „Das macht Spaß und bringt die Klassengemeinschaft weiter. Die meisten Jugendlichen treten zwar cool auf, Verletzlichkeiten lassen sie sich im Alltag nicht anmerken. Da ist es wichtig, an Mitgefühl und Sich-in-den-anderen-Hineinversetzen zu arbeiten, dann klappt das Miteinander im Schulalltag auch besser“, so Lisa Thessen.

Thorben und Steven kennen sich schon lange. Sie wissen, worauf sie beim anderen bauen können. Nicht zu allen in der Klasse ist die Verbindung gleich gut. „Von manchen wusste ich eigentlich wenig. Außer, dass er gut in Mathe ist, oder so", sagte ein Schüler. Beim Teamtraining ging es drei Tage darum, dass die Schüler lernen, sich als Team und Gemeinschaft zu erleben. Dass einer dem anderen hilft, ihn unterstützt und nicht bloßstellt. Es ging um Wertschätzung, Vertrauen, Selbstbewusstsein und darum, seine Stärken einzubringen in der Gemeinschaft.

Beim gemeinsamen Brückenbauen fanden die Schüler heraus, welche Stärken sie jeweils zur Verwirklichung des Projekts mitbrachten und dass sie wichtig in und für die Gruppe sind. „Gerade für diese Alterstufe müssen wir Angebote haben und den Schülern ihre Stärken für die Gemeinschaft bewusst machen“, so Schulleiterin Sabine Rühtz, „in Klasse 5 und 6 haben wir den Klassenrat und die Klassenlehrerstunde, wir machen ganz viel für das Zusammenwachsen der Schüler. Das dürfen wir nicht aus dem Blick lassen, wenn die Schüler älter werden und in die Pubertät kommen. Da ist es wichtig, dass sie Vertrauen haben zu ihrer Schule.“

Laura und eine Mitschülerin aus Klasse 8 berichteten: „Diese Tage waren einfach gut und gingen auch schnell vorbei. Wir waren im Pavillon auf dem Schulgelände. Da, wo unsere Schulsozialarbeiter auch den Mittagstreff mit den Spielen in der Pause anbieten. Das ist zwar auf dem Schulhof, aber wir konnten ganz für uns sein und es ging nicht in erster Linie ums Lernen.“ Michael Müller, Schulsozialarbeiter am Scheffel und zuständig für die Teamentwicklung: „Lernen ist zwar wichtig, aber es ist einfach noch wichtiger, den Schülern immer und immer wieder bewusst zu machen, wie wertvoll sie mit ihrer einzigartigen Persönlichkeit sind, Schüler brauchen heutzutage auf jeden Fall soziale und personale Kompetenzen.“

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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