Sicherheit
Ibert und Fechner informieren sich über Erkundungswagen

Der vom Bund bezahlte Erkundungswagen ist seit einem halben Jahr im Einsatz: Ralf Hemberger (v. l.), kommissarischer ehrenamtlicher stellvertretender Kommandant, Florian Haas, Leiter der ABC-Einheit und der Messtruppe, OB Markus Ibert, Bundestagsabgeordneter Dr. Johannes Fechner sowie Ralf Wieseke, hauptamtlicher stellvertretender Kommandant. | Foto: Büro Fechner
  • Der vom Bund bezahlte Erkundungswagen ist seit einem halben Jahr im Einsatz: Ralf Hemberger (v. l.), kommissarischer ehrenamtlicher stellvertretender Kommandant, Florian Haas, Leiter der ABC-Einheit und der Messtruppe, OB Markus Ibert, Bundestagsabgeordneter Dr. Johannes Fechner sowie Ralf Wieseke, hauptamtlicher stellvertretender Kommandant.
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  • hochgeladen von Anne-Marie Glaser

Lahr (st) Seit einem halben Jahr verstärkt ein neuer CBRN-Erkundungswagen den Katastrophenschutz bei der Feuerwehr in Lahr. Über die ersten Praxiserfahrungen mit dem vom Bund finanzierten Fahrzeug informierten sich SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Fechner und Oberbürgermeister Markus Ibert nun vor Ort.

Labor auf Rädern

Das 300.000 Euro teure High-Tech-Fahrzeug, ist ein Labor auf Rädern, heißt es in einer Pressenotiz. Es kann chemische, biologische, radiologische und nukleare Verschmutzungen präzise aufspüren und identifizieren. "Man merkt bei der Bedienung im Einsatzalltag sofort, dass man sich bei der Entwicklung in Berlin wirklich gute Gedanken gemacht hat. Das System ist durchdacht und praxistauglich", lobte Florian Haas, Leiter der Lahrer ABC-Einheit. Auch der stellvertretende Feuerwehrkommandant Ralf Wieseke und Ralf Hemberger zeigten sich hochzufrieden mit der Neuanschaffung, die mittlerweile ein unverzichtbarer Teil des ABC-Teams geworden ist.
Das Einsatzspektrum des Wagens ist breit gefächert und reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus. So ist das Fahrzeug ein fester Bestandteil der Sicherung des EU-Parlaments in Straßburg. Als Teil der Analytischen Taskforce (ATF) ist der Standort Lahr zudem fest in ein bundesweites Experten-Netzwerk eingebunden.

Ehrenamtliches Engagement

Besonderen Respekt zollten Fechner und Ibert dem ehrenamtlichen Engagement der Einsatzkräfte. Die Bedienung der komplexen Messtechnik erforderte im Vorfeld intensive Schulungen, welche die Feuerwehrleute zusätzlich zu den schon bestehenden Aufgaben übernehmen. "Ich habe großen Respekt davor, dass diese anspruchsvolle Aufgabe von den Ehrenamtlichen so kompetent ausgeübt wird", betonte Fechner. Oberbürgermeister Ibert und Fechner waren sich einig: "Ihr leistet für die Sicherheit der Bevölkerung einen ganz wichtigen Dienst."

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