20 Jahre Stadtseniorenbeirat
Im Einsatz für Belange älterer Mitbürger

Setzen sich für das Wohl der Senioren in Lahr ein (v. l.): Ulrike Ertl, Edwin Fischer und Hanne Kaiser-Munz
  • Setzen sich für das Wohl der Senioren in Lahr ein (v. l.): Ulrike Ertl, Edwin Fischer und Hanne Kaiser-Munz
  • Foto: Sandra Decoux-Kone
  • hochgeladen von Daniela Santo

Lahr (sdk). Die Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit, die Zugänglichkeit von öffentlichen Einrichtungen und seniorenfreundliche Einkaufsmöglichkeiten, aber auch die Aufenthaltsqualität von Straßen und Plätzen sind dem Lahrer Stadtseniorenbeirat nicht einerlei und gehören ganz oben auf die Agenda seiner Projekte. Viel hat der Seniorenbeirat bereits erreicht; bei manchen Projekten ist ein langer Atem und Hartnäckigkeit erforderlich, um ans Ziel zu gelangen. Der 14-köpfige Beirat der Stadt kann in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern. Dazu ist am 30. Oktober ein Tag der Generationen geplant, an dem man ins Gespräch kommen, einen Rückblick über die vergangenen 20 Jahren halten und gemeinsam das bisher Erreichte feiern kann. Die ersten Planungen zur Jubiläumsfeierlichkeit laufen bereits.

Zweite Wahlperiode angestrebt

„Wir sind ein echtes Dreamteam“, so bezeichnet Edwin Fischer, Leiter der Stadtmühle und Geschäftsstellenleiter des Stadtseniorenbeirats, die Zusammenarbeit mit Hanne Kaiser-Munz und Ulrike Ertl. Die beiden kreativen Köpfe sind Sprecherinnen des Stadtseniorenbeirats. Eine Wahlperiode liegt jetzt hinter den beiden Damen, die sich mit den zwölf anderen Mitgliedern des Seniorenbeirats der Stadt Lahr für die Belange von älteren Mitbürgern einsetzten. "Wir bekommen immer wieder positive Rückmeldungen, was uns sehr motiviert und auch bewegt, zur Wiederwahl im Mai anzutreten", betonen die beiden Damen. Hanne Kaiser-Munz und Ulrike Ertl vertreten den Seniorenbeirat gegenüber dem Gemeinderat, der Verwaltung und der Öffentlichkeit. Sie bereiten die Gemeinderatssitzungen vor und sind Ansprechpartner für die Bürger.

Generationenwerkstatt

Neben den eigenen Projekten machte der Seniorenbeirat jüngst mit dem Jugendgemeinderat gemeinsame Sache. Als Ergebnis der Generationenwerkstatt wurde vor einem Jahr ein gemeinsamer Arbeitskreis gebildet, unter anderem mit dem Ziel, Attraktivität für alle Generationen in Lahr zu schaffen. Eine Bürgerbefragung wurde durchgeführt, dessen Auswertung der Seniorenbeirat vor kurzem in der Gemeinderatssitzung bekannt gegeben hat. Demnach nehmen Jung und Alt gleichermaßen den Rathausplatz als unattraktiv wahr. Alle Generationen wünschen sich eine optische Aufwertung mit Bepflanzung und Sitzgelegenheiten. Man hofft nun darauf, dass das Meinungsbild aus der breiten Bevölkerung beim Stadtplanungsamt auf offene Ohren stößt.

Ebenfalls ein aktuelles Projekt des Beirats ist ein Fahrsicherheitstraining. Es bietet die Möglichkeit, sich in Gefahrensituationen besser einschätzen zu können. Das Training richtet sich an Senioren, die aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und ihre Fahrsicherheit im Auto und auf Pedelecs erhalten oder verbessern wollen. Seit fünf Jahren ein Mal monatlich managt der Seniorenbeirat die Bewirtung beim Seniorenkino. Neben der Funktion als Vorlesepaten in Grundschulen und Kindergärten und Mitwirkung bei der Geschichtswerkstatt „Lahr erzählt“ in Kooperation mit Mediathek und Treffpunkt Stadtmühle lädt der Beirat ebenfalls in Kooperation mit der Stadtmühle einmal jährlich alle Senioren zum gemeinsamen Frühstück ein. „Das bietet die Möglichkeit, am Puls der Zeit zu sein", so Kaiser-Munz und Ertl. "Gemeinsam reparieren statt alleine wegwerfen" ist das Motto des vor drei Jahren gegründeten Repair-Cafés, das auch ein Kind des Seniorenbeirats und schönes Beispiel dafür ist, was man alles auf die Beine stellen kann.
Neue Impulse will das Gremium mit dem Projekt „Spielplatzpaten“ setzen. Bürger sollen ein wohlwollendes Auge auf Spielplätze werfen und frühzeitig Missstände melden.

Ein immer wiederkehrendes Thema ist die schlechte Fußläufigkeit auf dem Kopfsteinpflaster in der Fußgängerzone und der Zugang zum Stadtpark über die Kaiserstraße. Bei manchen Themen ist eben ein langer Atem erforderlich.

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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