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Praktikum im Ortenau Klinikum

Landrat Frank Scherer (l.) und Pfleger Fritz Campos bei der Untersuchung eines Patienten im Ortenau Klinikum Lahr
  • Landrat Frank Scherer (l.) und Pfleger Fritz Campos bei der Untersuchung eines Patienten im Ortenau Klinikum Lahr
  • Foto: Landratsamt Ortenaukreis
  • hochgeladen von Daniela Santo

Lahr (st). In Schnupperpraktika will Landrat Frank Scherer die vielen Berufsbilder des Landratsamts Ortenaukreis hautnah kennen lernen. Nun trug Scherer die Dienstkleidung einer Pflegefachkraft: weißer Kasack und weiße Hose. Der Landrat war im Ortenau Klinikum in Lahr und machte sich ein Bild von der Arbeit der Pflegefachkräfte auf einer neurologischen Station. Hier werden Patienten mit Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Nerven und der Muskeln behandelt. An Scherers Seite: Stationsleitung Brigitte Schmieder, die die räumliche Situation der 32 Betten-Station lobte: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Neubau. Wir haben mehr Platz und breitere Gänge, alles ist großzügiger und viel funktioneller. Auch stehen nun Räumlichkeiten für Besprechungen mit Patienten und Angehörigen zur Verfügung.“ Daneben habe sich die technische Ausstattung wesentlich verbessert. Elektrische Betten würden rückenschonendes Arbeiten am Patienten ermöglichen und durch die einstellbare Lenkung den Patiententransport erleichtern.

Pflegefachkräfte

Auf die Frage des Landrats nach der Stellensituation im Pflegebereich im Ortenau Klinikum in Lahr antwortete die zuständige Bereichsleitung Britta Dürdoth: „Die Situation war sehr angespannt, bis vor kurzem hat noch eine deutliche Anzahl von Pflegefachkräfte gefehlt. Jetzt haben unsere Auszubildenden fast alle ihre Ausbildung erfolgreich beendet und können voll eingesetzt werden. Außerdem haben wir gute Erfahrungen mit Pflegekräften aus dem Ausland gemacht.“
Auf seinem Patientenrundgang konnte Landrat Frank Scherer bei den ersten zwei Patienten die Körpertemperatur im Ohr messen. „Das kann ich ganz gut, weil ich das bei meinen Kindern auch ab und zu mache“, schmunzelt der Landrat. Komplizierter wurde es wenig später, als Blutdruck und Puls gemessen werden mussten. Aber nach genauer Anweisung durch den Pfleger gelang dem Landrat auch das. Im nächsten Zimmer saß eine Frau auf ihrem Bett, die an der Wirbelsäule operiert worden war. Der Landrat assistierte, während der Pfleger das große Pflaster entfernte und die Wunde begutachtete.

„Ich hatte schon vorher großen Respekt vor der Leistung der Pflegefachkräfte. Das Praktikum hat mir nochmals verdeutlicht, wie groß die Verantwortung und die Herausforderungen in diesem Beruf sind, aber auch, welche Erfüllung es sein kann, anderen Menschen einfühlsam und hautnah helfen zu können“, sagte Scherer und forderte: „Die Rahmenbedingungen für Pflegekräfte müssen weiter verbessert werden, damit wieder mehr junge Menschen diesen tollen Beruf ergreifen.“

Autor:

Daniela Santo aus Lahr

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