Interview mit Dietmar Benz
800 Jahre Mahlberg

Bürgermeister Dietmar Benz
  • Bürgermeister Dietmar Benz
  • Foto: Stadt Mahlberg
  • hochgeladen von Daniela Santo

"Mahlberg feiert Geschichte – ein Fest der Bürger für die Bürger" lautet das Motto des großen Festwochenendes, mit dem die Stadt Mahlberg am kommenden Samstag und Sonntag, 21. und 22. Juli, ihr 800-jähriges Bestehen feiert. Bürgermeister Dietmar Benz sprach mit Daniela Santo über das anstehende Großereignis.

Sind Sie schon aufgeregt so kurz vor dem Festwochenende?
Nein und warum auch? Man unterliegt aber einer gewissen Spannung, ob denn auch alles klappt, nach so vielen Jahren der Vorbereitung.

Haben Sie Ihre Rede schon geschrieben?
Ich habe meine Rede zur Eröffnung im Schlosshof am Samstag bereits geschrieben, die aber nicht allzu lang werden wird.

Worauf freuen Sie sich am meisten? 
Ich freue mich auf die Zeitreise durch die vergangenen Jahrhunderte und lasse mich überraschen, wie die Themenhöfe und Lauben gestaltet und mit Leben erfüllt sind. Ich freue mich auch darauf, einige Zeitepochen der Mahlberger Geschichte seit 1218 durch Szenen und Darstellungen erlebbar zu machen. Zudem freue ich mich darauf, dass viele Gäste aus nah und fern zu unserem Jubiläum kommen und vor allen Dingen auch eine Delegation aus unserer Partnerstadt Malaucène.

Was ist es denn für ein Gefühl, Bürgermeister in historischem Gewand zu sein?
Ich habe mir bereits vor Monaten schon für ein Foto für den Stadtfestflyer eine historische Gewandung besorgt. Zugegebenermaßen fühlt man sich, wenn man diese trägt, dann auch einige Jahrhunderte zurück versetzt. Ich werde einen mittelalterlichen Schultheiß darstellen. Allerdings ändert eine Verkleidung nicht den Menschen; es vermittelt ihm aber ein anderes Gefühl; ein Gefühl, selbst Geschichte zu sein oder diese zu erleben. Sich ganz in das 13. Jahrhundert zu versetzen, gelingt aber auch mit der Gewandung nicht.

Worin lag die besondere Herausforderung bei der Vorbereitung des Jubiläums?
Die große Herausforderung lag darin, ehrenamtliche Helfer zu finden, die in den Fachgruppen mitarbeiten und mit der Stadt das Festwochenende, aber auch den Festakt am 23. November organisieren. Dabei galt es natürlich auch, für ein angemessenes und ausreichendes Sitzplatz- sowie Speisen- und Getränkeangebot durch die örtlichen Vereine, Einrichtungen und Institutionen zu sorgen. Hier haben alle an einem Strang gezogen und ich denke, alle freuen sich auch auf das Festwochenende. Mit den ersten Vorbereitungen wurde bereits 2012 begonnen.

Wer wirkt mit beim Jubiläum?
Neben den ehrenamtlichen Bürgern in den sechs Fachgruppen bringen sich die Vereine, Schulen und Kindergärten mit ein. Nicht unerwähnt bleiben sollte das große Engagement der Damen in der Nähstube, die über 700 historische Gewänder genäht haben und damit wirklich für das historische Ambiente, was die Gewandung anbelangt, sorgen.

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