Vierter Bewerber in Neuried
Jörg Reichenbach will Bürgermeister werden

Der Neurieder Jörg Reichenbach will Bürgermeister seiner Heimatgemeinde werden.
  • Der Neurieder Jörg Reichenbach will Bürgermeister seiner Heimatgemeinde werden.
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Neuried-Ichenheim (nph). Der Kreis der Bürgermeisterkandidaten erweitert sich und nimmt kurz vor Ende der Anmeldefrist weiter an Fahrt auf. Mit Jörg Reichenbach bewirbt sich ein weiterer Neurieder um die Nachfolge des verstorbenen Jochen Fischer.

Reichenbach ist 40 Jahre alt und kommt aus dem Ortsteil Ichenheim. Sein Slogan „Aus Neuried für Neuried“ trifft bei ihm den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Reichenbach wuchs in Ichenheim auf, besuchte dort die Haupt- und Werkrealschule und spielte lange aktiv Fußball beim SF Ichenheim. Er wohnte er sieben Jahre in Schutterzell und fünf Jahre in Altenheim. Mit der Theatergruppe des SV Dundenheim war er 2017 auf der Bühne zu sehen. Inzwischen lebt Reichenbach mit seiner Frau Vanessa, gebürtig aus Altenheim, und Tochter Johanna in Ichenheim. Nach seiner Ausbildung zum Zimmerer legte er 2008 im Zimmererhandwerk die Meisterprüfung ab. Seit 2011 arbeitet er als Meister für die Firma Frammelsberger in Oberkirch in der Werk-, Produktions- und Montageplanung.

Seit 2019 als Gemeinderat aktiv

Auf der politischen Bühne in Neuried präsentiert er sich seit den Kommunalwahlen 2019 im Gemeinderat und Ortschaftsrat Ichenheim. Gerade Bürgermeister Jochen Fischer war es, der Jörg Reichenbach für die Kommunalpolitik begeisterte. „Jochen Fischer zeigte mir, dass es nicht immer nur Politiker mit Erfahrung braucht, sondern dass es wichtig ist, Menschen für die Politik zu begeistern, die einen anderen Blick auf Dinge haben und sich mit Herzblut für ihre Gemeinde engagieren“ sagt Reichenbach zu seinen Beweggründen, sich der Kommunalpolitik zu widmen.

Und genau diese Leidenschaft und Verbundenheit zur Heimatgemeinde ist das, wofür Reichenbach einsteht. Denn „wir wählen nicht einen neuen Bürgermeister, weil wir es wollen, sondern weil wir es müssen“, ist sich der Neurieder sicher. Jochen Fischer genoss eine große Akzeptanz und Wertschätzung in allen Gemeindeteilen, was in Neuried nicht immer so einfach ist. Das weiß auch Reichenbach. „Viele Jahrzehnte gab es und gibt es immer noch das Ortsteildenken, auch wenn die Gemeinde vor allem durch Jochen Fischer immer mehr zusammen gewachsen ist.“ Diesen Zusammenhalt gilt es weiter zu fördern und das ist ihm ein großes Anliegen.

Den guten Weg fortsetzen

Die Ziele, die im Gemeindeentwicklungskonzept „Neuried 2030“ 2016 erarbeitet und vorgestellt wurden, seien ambitioniert und ließen sich nur gemeinsam umsetzen. Beispielhaft für eine übergreifende Zusammenarbeit nennt Reichenbach die Landwirte in der Gemeinde, die sich zu den „Neurieder Bure“ zusammengeschlossen haben und Neuried vorbildlich präsentieren. „Hier steckt jede Menge Potential, sich zum Beispiel zu einer Marke mit Eigenprodukten zu entwickeln, um die überzeugenden Produkte aus der Region nach außen zu tragen.“Allgemein will Reichenbach den guten Weg, den Neuried in den vergangenen Jahren eingeschlagen hat, weitergehen und diesen noch an manchen Stellen anpassen.

Wichtige Anliegen sind ihm Optimierung der Kinderbetreuung mit dem Ziel, jedem Kind in Neuried einen adäquaten Platz zur Verfügung zu stellen. Mit dem Beschluss zum Waldkindergarten sowie dem Umbau im Kuckucksnest seien hierfür schon wichtige Weichen gestellt. Die gelte es nun zügig umzusetzen. Ein weiteres Anliegen sei die Digitalisierung vor allem der Schulen, aber auch in allen Ortsteilen mit akzeptabler Internetversorgung. Ebenfalls berge die Verkehrsanbindung noch Luft nach oben - Stichwort Bürgerbus.

Politik verständlicher machen

Jörg Reichenbach findet es erfreulich, dass  sich die jüngere Generation bei der Kommunalwahl 2019 für Kommunalpolitik begeistern ließ. Viele junge Leute hätten sich zur Wahl gestellt und einige von ihnen hätten  es in die entsprechenden Gremien.Diesen Trend zu fördern und zu stärken ist es, was dem Kandidaten am Herzen liegt. „Die Politik soll verständlicher und spannender gemacht werden“, findet der Neurieder. Vor allem unter Einbeziehung der Bürger. Ein Kummer- und Ideenkasten digital sowie im Rathaus und Stimmungsabfragen über die Crossiety-Plattform sind hier Ideen des Bürgermeisterkandidaten.

Die aktuelle Corona-Situation lässt es aktuell nicht zu, größere Veranstaltungen abzuhalten. Deshalb setzt Reichenbach in den nächsten Wochen auf Bürgerdialoge und Social Media Auftritte. Erreichbar ist Jörg Reichenbach unter seinem Namen auf Facebook und Instagram, so wie per E-Mail unter reichenbach-fuer-neuried@web.de und unter www.joerg-reichenbach.de.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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