Hilfe für die Flutopfer im Ahrtal
Neuried sammelt 73.380 Euro

Der Ende Juligestartete Spendenaufruf der Gemeinde Neuried läuft noch bis zum 30. September.
  • Der Ende Juligestartete Spendenaufruf der Gemeinde Neuried läuft noch bis zum 30. September.
  • Foto: Gemeinde Neuried
  • hochgeladen von Christina Großheim

Neuried (st).  Der Neurieder Bürgermeister Tobias Uhrich ist immer noch etwas sprachlos angesichts der beeindruckenden Summe, die auf seinen Spendenaufruf hin eingegangen sind. “Ich habe mit ein paar tausend Euro gerechnet”, sagt er. “Bei 10.000 Euro hätte ich schon Luftsprünge gemacht.” Bis heute konnte die Gemeinde Neuried 73.380 Euro für die Menschen, die Opfer der Flut im Ahrtal wurden, sammeln. Das ist mehr, als die Neurieder in ihren kühnsten Träumen zu hoffen gewagt hatten.

Unterstützung von der Sparkasse und aus der gesamten Ortenau

Das Geld kommt den Flutopfern in der rheinland-pfälzischen Gemeinde Schuld im Landkreis Ahrweiler zugute. Hier hatten die Fluten im Sommer besonders stark gewütet. Die Gemeinde Neuried hat deshalb auch nicht gewartet mit der Überweisung, sondern hat nahezu im Wochenrhythmus überwiesen. Möglich machte das die schnelle und unbürokratische Unterstützung der Sparkasse, wie Uhrich betont. Aber auch für den Zuspruch zum Spendenaufruf ist er dankbar. “Die gesamte Ortenau hat mitgesammelt und einen Beitrag geleistet”, sagt er. Uhrichs Netzwerk in der Region und darüber hinaus hat dabei einen Beitrag geleistet.

Laufzeit bis Ende September

“Es ist gerade die Solidarität, die sich in der hohen Summe ausdrückt, die mich freut”, sagt er. “Das ist für mich ein Zeichen von großem gesellschaftlichem Zusammenhalt.” Und gerade in dieser Zeit sei es wichtig zu zeigen, dass man aufeinander achtgebe. “Es ist schön und auch wichtig zu sehen, dass wir in unserem Land nicht nur miteinander leben, sondern auch füreinander da sind. Das ist eine Bedeutung von Gemeinschaft.”

Die Laufzeit der Spendenaktion hat die Gemeinde Neuried nun festgelegt. Bis zum 30. September 2021 können Spenden eingehen, die den Flutopfern zugutekommen werden. Und jeder Euro wird gebraucht. Während in den betroffenen Gebieten immer noch die Aufräumarbeiten laufen, stehen viele Menschen immer noch vor einer ungewissen Zukunft.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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