Johannes Obrecht hört auf
PWO verkleinert Vorstand auf zwei Mitglieder

Johannes Obrecht | Foto: PWO

Oberkirch (st) Johannes Obrecht, seit Juli 2016 Mitglied des Vorstands der PWO AG und Chief Operating Officer, hat den Aufsichtsrat der PWO AG frühzeitig informiert, dass er aus privaten Gründen plant, seinen im Juni 2024 auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern zu wollen, um sich in Zukunft neuen Aufgaben widmen zu können.

Der Aufsichtsrat der PWO AG hat dies mit Bedauern zur Kenntnis genommen und sich für die frühzeitige Information bedankt. Die Parteien sind im Hinblick auf den längerfristigen Rahmen der im operativen Bereich anstehenden Maßnahmen und Zukunftsaufgaben übereingekommen, den Vorstandsdienstvertrag mit Obrecht einvernehmlich bereits mit Wirkung zum 30. April 2023 aufzuheben.

Der Aufsichtsrat dankt Obrecht für seine langjährige sehr erfolgreiche Tätigkeit für die PWO AG in verschiedenen Funktionen sowie für sein großes Engagement im Rahmen der Internationalisierung des Unternehmens. Er wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Auf Grund der anhaltenden Transformation in der Mobilitätsindustrie hinterfragt auch die PWO AG seit längerem konsequent und fortlaufend ihre Strukturen in der gesamten Unternehmensgruppe. Erste Veränderungen wurden bereits 2021 eingeleitet mit der Fokussierung auf drei weltweit tätige Geschäftsfelder und fünf regionale Standortorganisationen auf drei Kontinenten für unsere bisher insgesamt acht Standorte in Deutschland, Tschechien, China, Kanada und Mexiko sowie mit einer schlanken Zentralorganisation am deutschen Standort in Oberkirch.

Während sich unsere ausländischen Standorte in den letzten Jahren gut entwickelt haben, steht der deutsche Produktionsstandort in Oberkirch insbesondere durch die stark gestiegenen Kosten bei Energie, Personal und auch Material sowie zusätzlich durch die Verlagerung von Produktionen unserer Kunden ins Ausland, weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Diese standortbedingten Kostensteigerungen unserer deutschen Produktion können bereits seit einiger Zeit in bestimmten Produktbereichen über Produktivitätssteigerungen und Anpassung der Verkaufspreise nicht mehr ausgeglichen werden. Durch die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen des vergangenen Jahres hat sich das Problem nochmals erheblich verschärft und betrifft aktuell insbesondere alle energie- und lohnintensiveren Produktionsprozesse.

Geschäftsfelder und Regionalorganisationen sollen künftig, wo immer möglich, noch enger miteinander verknüpft werden. Vorstand und Aufsichtsrat haben aus diesem Grund ein zusätzliches Maßnahmenpaket verabschiedet, um Unternehmens- und Standortstrukturen weiter zu optimieren, Entscheidungsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie den Produktionsstandort Oberkirch konsequent auf Zukunftsprojekte innerhalb und außerhalb der Mobilitätsindustrie auszurichten, welche im Wesentlichen dem Geschäftsfeld „Components & Subsystems for Electrics & Electronics, Airbag & Chassis, Sustainable Energy & Others“ zuzuordnen sind. Deshalb hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, Herrn Valeri Kotljarow, Leiter dieses Geschäftsfelds, zusätzlich - ab dem 1. Mai 2023 - auch die Leitung des Produktionsstandorts Oberkirch zu übertragen. Wir wünschen Herrn Kotljarow in seiner erweiterten Aufgabe viel Erfolg.

Gemäß Beschluss des Aufsichtsrats vom 21. April 2023 wird der Vorstand der PWO AG mit Wirkung ab 1. Mai 2023 von bisher drei auf zwei Mitglieder verkleinert.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.