9. September 2017, 19:33 Uhr | 0 | 23 Leser

Eine Frage, Herr Böhm
Was passiert beim „Querbeet“-Singen?

Stefan Böhm und Mechtild Fuchs initiieren regelmäßiges "Querbeet"-Singen für alle, die Spaß am Singen haben.
Stefan Böhm und Mechtild Fuchs initiieren regelmäßiges "Querbeet"-Singen für alle, die Spaß am Singen haben. (Foto: Ullmann)

Unter dem Motto "Lieder für Freiheit und Demokratie" findet am morgigen Montag um 20 Uhr im „Salmen“ in Offenburg ein „Querbeet-Spezial" statt. Stefan Böhm, der regelmäßig mit Mechtild Fuchs „Querbeet“-Sing-Veranstaltungen initiiert, erklärt im Interview mit Anne-Marie Glaser den Hintergrund.

Was muss man sich denn unter „Querbeet“-Singen vorstellen?
Ein regelmäßiges offenes Singen mit der einzigen Teilnahmebedingung „Sangeslust“ und einem Repertoire, das „querbeet“ deutsche und internationale Lieder, Schlager und Songs umfasst: von „Ännchen von Tharau“ über das Partisanenlied „Bella Ciao“ bis hin zum Popsong „Alles nur geklaut“.

Was muss ich tun, wenn ich mitsingen möchte?
Alle Zweifel an der eigenen Sangeskunst wegschieben, rechtzeitig kommen, unsere Moderation über sich ergehen lassen, Stimmbänder in Bewegung setzen und gemeinsam freuen – gesungen wird nach Gehör; Texte sind vorhanden.

Warum ein Spezial gerade zu dem Thema Freiheit und Demokratie?
In der langen „Querbeet“-Sommerpause haben viele Sangesfreudige Entzugserscheinungen, denen wir mit einem eingeschobenen „Querbeet-Spezial“ abhelfen wollen. Vor allem aber wollen wir zum 170. Jahrestag der „Offenburger Forderungen“ hinter die großen Ideale von Selbstbestimmung und Volksherrschaft ein musikalisches Ausrufezeichen setzen – in einer Zeit, wo es gilt, die Menschenwürde und das uneingeschränkt gleichberechtigte Miteinander zu verteidigen. Unser Singen ist einen Tag vor dem diesjährigen Offenburger Freiheitsgespräch und in der Revolutionsstätte „Salmen“ – das passt.