Offenburger Bürgerentscheid
FDP hat Fragen zur Umwidmung des Flugplatzes
- Die Offenburger Bürger dürfen im anstehenden Bürgerentscheid entscheiden, ob das bisherige Offenburger Flugplatzgelände Bestand haben soll oder in ein Gewerbegebiet umgewandelt werden soll.
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- hochgeladen von Karen Christeleit
Offenburg (st) Zu den städtischen Vorlagen und Informationen zum geplanten Bürgerentscheid zur Umwidmung des Sonderlandesplatzes in ein Gewerbegebiet am 8. März hat der FDP-Ortsverband Offenburg / Ried einige Fragen, die er in einem offenen Brief an den Bürgermeister stellt und um Klärung bittet.
Fragen zum Bürgerentscheid
In allen vorliegenden Lageplänen sind die geplanten Gewerbeflächen eingezeichnet. Von der Vorhaltetrasse für einen etwaigen Autobahnanschluss Süd (Variante V 4) ist nichts vermerkt. Da das Verfahren über den künftigen Trassenverlauf noch nicht abgeschlossen ist, muss davon ausgegangen werden, dass die V4 noch nicht „gestorben“ ist. Insofern würde diese Trasse das Gewerbegebiet erheblich zerschneiden. Eine Straßenverbindung vom südlichen zum nördlichen Gewerbegebiet dürfte nur schwer möglich sein. Wir bitten um Aufklärung, wieviel Fläche für eine gewerbliche Nutzung verloren ginge. Eine direkte verkehrliche Anbindung der Gewerbegebiete in Hoch³ ist weder vorgesehen noch möglich. Dies sollte im Rahmen des Transparents so auch vermittelt werden.
In der Vergangenheit war immer wieder davon zu hören, dass die JVA eine Erweiterung plant. Ist dies noch aktuell? Wenn ja, welche Fläche würde hierzu benötigt und stände nicht für Gewerbe zur Verfügung.
Zur Umwidmung als Gewerbegebiet soll der südliche Teil der Landeplatzfläche nicht mit eingezogen werden, vielmehr würde hier eine Renaturierung erfolgen. Diese Fläche befindet sich nicht auf Offenburger Gemarkung. Ist dies mit der Gemeinde Hohberg abgestimmt, auf deren Gemarkung sich dieses Gelände befindet? Ist abzusehen, dass die Gemeinde Hohberg hier in absehbarer Zukunft ebenfalls beabsichtigt, ein Gewerbegebiet auszuweisen?
Bisher sind im Raumordnungsplan, Flächennutzungspläne usw. das betreffende Gelände noch als „Sonderflugplatz“ ausgewiesen. Gibt es bereits Zugeständnisse, dass hier eine schnelle Umwidmung vorgenommen werden kann? Wenn nein, wie lange würde das verwaltungsrechtliche Verfahren dauern bis Planungssicherheit bestehen würde?
Der FDP-Ortsverband bitten darum, die vorgenannten Fragen in die Infoveranstaltungen mit aufzunehmen um die Bevölkerung vollumfassend zu informieren.








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