Berufsorientierung für Mädchen
Girl's Day Akademie zu Gast in Offenburg

Sie stellten am Montag die Girl's Day Akademie vor: Horst Sahrbacher (v. l.), Judith Kunkel, Ida Hillenbrand, Stephan Wilcken (Geschäftsführer Südwestmetall), Klaus Trayer.
  • Sie stellten am Montag die Girl's Day Akademie vor: Horst Sahrbacher (v. l.), Judith Kunkel, Ida Hillenbrand, Stephan Wilcken (Geschäftsführer Südwestmetall), Klaus Trayer.
  • Foto: Dagmar Jäger
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (djä). Mädchen für Technik zu begeistern – das ist das Ziel der Girl's Day Akademie. Am Montag erhielten die zwölf Teilnehmerinnen des vergangenen Jahres im Salmen ihre Zertifikate. Sie hatten in 120 Stunden, verteilt über ein Schuljahr, an dem außerunterrichtlichen und praxisausgerichten Berufsorientierungsprojekt teilgenommen. Dieses beinhaltet unter anderem technische Workshops, Besuche in Betrieben, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Berufs-Info-Messen.

Berufsmöglichkeiten ausschöpfen

"Mädchen schöpfen oft ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus. Gerade die technischen und techniknahen Berufe bieten gute berufliche Perspektiven", erklärte Projektleiterin Heidi Hornickel. Die Girl's Day Akademie wurde vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Sie wird von der Arbeitsagentur sowie Sponsoren wie Südwestmetall finanziert und von "BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung" durchgeführt. Zielgruppe der Kooperation zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft sind Mädchen von zwölf bis 16 Jahren der Schulklassen 7 bis 10.

"Das Programm will Schülerinnen für die spannende Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sowie des Handwerks begeistern. Hier können sie ihre Fähigkeiten in den kurz MINT genannten Bereichen testen und sich ganz ohne Hemmungen darin erproben", führte Horst Sahrbacher, Vorstand der Agentur für Arbeit Offenburg, aus. "Verfahrenstechnik hat mich fasziniert. Ich möchte deshalb Biochemie studieren", schilderte Judith Kunkel, Vorjahres-Teilnehmerin, ihre Erfahrungen. "Wir wissen jetzt, dass uns einige technische Berufe 'liegen' – und manche nicht. Das ist eine Chance, die andere Mädchen nicht haben", ergänzten die diesjährigen Absolventinnen Ida Hillenbrand und Sina Laible.

Unternehmen kooperieren

Zahlreiche Unternehmen beteiligen sich als Kooperationspartner. "Wir sehen uns als Teil einer Gesamtentwicklung. Und wir bleiben im Gespräch mit potentiellen neuen Mitarbeitern", beschrieb Klaus Trayer, Ausbildungleiter bei Firma Doll Fahrzeugbau, seine positiven Erfahrungen. Begleitend zur Girl's Day Akademie stand das zweistöckige MINT-Mobil "Discover Industry Truck" am Nachmittag vor dem historischen Rathaus. Der Hightech-Truck ist in ganz Baden-Württemberg meist an Schulen im Einsatz und lädt Schülerinnen und Schüler zu einer Entdeckungsreise in die "Erlebniswelt Industrie" ein.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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