BIM: Die IHK als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Ausbildung
Konkrete Vorschläge nach Berufsprofiling

Offenburg (st). Ein Partner in Sachen Ausbildung ist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein. Sie betreut in der Region jährlich mehr als 11.000 Ausbildungsverhältnisse und nimmt rund 10.000 Prüfungen ab. In der IHK-Lehrstellenbörse unter www.ihk-lehrstellenboerse.de bieten zurzeit 181 Ausbildungsbetriebe aus dem Kammerbezirk 502 offene Lehrstellen mit Ausbildungsbeginn im Jahr 2017 an. Allerdings ist diese Zahl nicht abschließend, da es keine Meldepflicht für freie Ausbildungsstellen gibt. Weitere Zahlen aus allen Bereichen gibt es bei den Arbeitsagenturen.
Zum 30. April 2017 verzeichnete die IHK Südlicher Oberrhein 1.644 neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse. Dies entspricht einem Anstieg um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders gefragt sind zum einen die „bekannten“ Berufe wie Kaufmann im Einzelhandel, Kaufmann für Büromanagement, Industriemechaniker, Kfz-Mechatroniker, Industriekaufmann, zum anderen aber auch die relativ neuen und technikbezogenen Berufe wie Fachinformatiker, Mediengestalter oder Mechatroniker.
Um Auszubildende zu finden, unternehmen die Mitglieder unterschiedliche Aktivitäten: Nutzen der IHK-Lehrstellenbörse, Einschalten der Arbeitsagenturen, Anbieten von Praktikumsplätzen, Beteiligung an Job-Start-Börsen, Berufsinfomessen, Werbung in Print- und Onlinemedien und vieles mehr.
Die Zunahme der offenen Ausbildungsstellen ist laut IHK vor allem im Hinblick auf den Fachkräftebedarf der Betriebe problematisch. Die Tendenz der Jugendlichen zum Studium setzt sich weiter fort; der Bedarf der Betriebe an Hochschulabsolventen bleibt aber begrenzt. Gründe für die negative Entwicklung am Ausbildungsmarkt sind zum einen der Rückgang der Bewerberzahlen, zum anderen konnten rund 30 Prozent der Unternehmen laut der IHK-Ausbildungsumfrage 2016 nicht alle Ausbildungsstellen besetzen, da die Bewerber nicht den Anforderungen entsprachen.
Einen Tipp für alle, die kurz vor dem Ende ihrer schulischen Ausbildung stehen, hat die IHK unabhängig davon, ob sie wissen, welchen Berufsweg sie gehen wollen: ein Berufsprofiling bei der Industrie- und Handelskammer. Hier erhalten die Jungen und Mädchen ganz konkrete Berufsvorschläge sowie Studienempfehlungen, aufgelistet nach ihren Fähigkeiten von Beruf Nummer 1 bis Beruf Nummer 200. Und wenn die Top-Ten-Liste möglicherweise auch von den eigenen Interessen oder bekannten Berufsbildern abweicht: Ein Blick darauf lohnt sich, besonders wenn es ein weniger bekannter Beruf ist. Hier sind die Chancen auf einen gelungenen Einstieg oftmals noch höher.
Einen Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Ausbildung finden die jungen Leute bei der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein. Gern vermitteln die Berater dort auch Praktika, damit die Azubis in spe einmal in den Beruf hineinschnuppern können.

Autor:

Daniel Hengst aus Lahr

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