Vier Jahre Flüchtlingshilfe Rebland
Neue Aufgaben für die Helfer

Koordinator Heribert Schramm mit den Geehrten (v. l.): Horst Kessler, Bernhard Niederhofer, Gerhard Litterst, Gerhard Hund, Werner Bostelmann und Samuel Hoy
  • Koordinator Heribert Schramm mit den Geehrten (v. l.): Horst Kessler, Bernhard Niederhofer, Gerhard Litterst, Gerhard Hund, Werner Bostelmann und Samuel Hoy
  • Foto: T. Fey
  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (tf). Die Flüchtlingshilfe Rebland feierte vor kurzem ihren vierten Gründungstag. An die 50 Helfer waren aus diesem Anlass der Einladung von Koordinator Heribert Schramm in die Räume des Weingutes Renner gefolgt. Nach der Begrüßung von Aktiven und Ehrengästen gab Schramm einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Er bedankte sich zunächst bei den insgesamt rund 80 Aktiven für ihr Engagement in der Betreuung von rund 200 Geflüchteten. Da die Schwerpunkte der Arbeit sich durch eine überwiegend gelungene Integration verändert hätten, seien einige Aufgaben an professionelle Stellen übergeben worden. So beispielsweise die Sprachkurse, die nun das Institut für Deutsche Sprache (IDS) übernehme.
Auch das Bereitstellen und Einrichten von Wohnungen sei nun nicht mehr eine der Schwerpunktaufgaben der Flüchtlingshilfe. Die Auflösung der zugehörigen Arbeitsgruppe nahm die Flüchtlingshilfe Rebland zum Anlass, sechs der in ihr Aktiven mit einem kleinen Präsent für ihre Arbeit zu ehren.

In seinem Rückblick zeigte sich Heribert Schramm entsetzt über die jüngsten, schrecklichen Ereignisse in Offenburg und Freiburg. Dies müsse nun derart zu einem Umdenken in der Betreuung führen, den Geflüchteten intensiver die Gesetze und Lebensarten ihrer neuen Heimat zu vermitteln. Hier liege einer der großen Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit der Flüchtlingshilfe Rebland. Zudem distanzierte Schramm sich davon, diese Einzeltaten zu instrumentalisieren und verwies auf die vielen positiven Integrationsbeispiele. Einen kritischen Ausblick gab Schramm allerdings bezüglich des oft unsicheren Aufenthaltsstatuses der Geflüchteten. Eine gute Integration könne nur gelingen, wenn die Sicherheit des Aufenthaltes bestünde.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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