Team magmaOffenburg hat das Roboterfußball-Turnier gewonnen
Sieg auf der Robotica

Team magmaOffenburg (v. l.): Jens Fischer, Kim Christmann, Klaus Dorer, Pascal Liegibel | Foto: Hochschule Offenburg
  • Team magmaOffenburg (v. l.): Jens Fischer, Kim Christmann, Klaus Dorer, Pascal Liegibel
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Offenburg (st). Im Finale am Sonntagmorgen im portugiesischen Torres Vedras konnten sich das Team der Hochschule Offenburg um Prof. Klaus Dorer mit 1:0 gegen das Heimteam aus Portugal durchsetzen. Dritter wurde das Team Bahia aus Brasilien.

Zwar war das Team von Informatikern nach dem Gruppensieg in der Qualifikationsrunde als Favorit in das Finale gegangen, doch beim Vorrundenspiel gegen Finalgegner FC Portugal mussten die Offenburger noch eine 0:1 Niederlage einstecken. So blieb es bis zum Schlusspfiff spannend, der dann vom Jubel des Teams übertönt wurde.

Bei der 3D Simulationsliga treten 22 simulierte, zweibeinige Nao-Roboter im Fußball gegeneinander an. Die Roboter agieren dabei völlig autonom, müssen also alle Entscheidungen selbständig treffen. Viele der Fähigkeiten, wie das Laufen auf zwei Beinen oder das Kicken haben die Roboter mit Hilfe von künstlicher Intelligenz selbst gelernt und verbessert.

"Es macht einfach nur Spaß mit diesem Team von Studierenden zu arbeiten", schwärmt Klaus Dorer: "Leider konnte ich nicht alle nach Portugal mitnehmen, aber der Rest des Teams hat sich zu Hause die Spiele im YouTube-Livestream angesehen und mitgefiebert".

Die Robotica ist neben der German Open in Magdeburg eines von zwei großen Vorturnieren in Europa für die RoboCup-Weltmeisterschaft. Das Turnier der Fußballroboter ist in Portugal sehr beliebt und zog zahlreiche Zuschauer in die Messehalle in Torres Vedras. Auch der portugiesische Präsident, Marcelo Rebelo de Sousa, lies es sich nicht nehmen, der Veranstaltung einen Besuch abzustatten.

Der Blick geht jetzt auf die im Juni in Montreal stattfindende RoboCup-Weltmeisterschaft, für die sich das Team magmaOffenburg bereits qualifiziert hat. Dort möchte man als amtierender Vizeweltmeister zumindest den Abstand zum übermächtigen Team aus den USA verringern.

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