Aufsichtsrat stimmt Modell zu
Stabwechsel im Freizeitbad organisiert

In seiner Sitzung hat der Aufsichtsrat der Offenburger Badbetriebs GmbH über die künftige Organisation und Leitung des Freizeitbads Stegermatt entschieden.
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  • hochgeladen von Christina Großheim

Offenburg (st). Geschäftsführer Wolfgang Kienzler und Aufsichtsratsvorsitzender Marco Steffens haben dem Aufsichtsrat der Offenburger Badbetriebs GmbH in einer Sitzung am Mittwoch, 27. Januar, einen Vorschlag für die künftige Organisation des Freizeitbads Stegermatt unterbreitet, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Kernpunkt des Vorschlags sei es, die Badgeschäftsführung und Badbetriebsleitung künftig in einer 1,0-Stelle zusammenzuführen.

Bereits Tage vor der Aufsichtsratssitzung hatte ein nicht öffentliches Papier für Aufsehen gesorgt, welches nach Veröffentlichung in den lokalen Medien so ausgelegt wurde, dass Herr Kienzler diese 1,0-Stelle selbst wahrnehmen möchte, so die Stadt. In der Sitzung sei hingegen betont worden, dass nie beabsichtigt worden sei, die 0,5-Stelle von Kienzler aufzustocken, sondern es sich vielmehr um die Vorbereitung der geordneten Stabsübergabe nach Beendigung seiner Tätigkeit gehandelt habe. Das für den Aufsichtsrat bestimmte interne Papier habe an keiner Stelle einen Hinweis enthalten, dass Wolfgang Kienzler diese 1,0-Stelle selbst wahrnehmen möchte.

Modell für die Zeit nach Kienzler

„Mit diesem Papier sollte ein Modell für die Zeit nach Kienzler skizziert werden“, wie Oberbürgermeister Steffens in der Aufsichtsratssitzung erläuterte. Er habe dem Geschäftsführer hierzu explizit den Auftrag gegeben. „Leider hatten wir keine Gelegenheit, die falschen Spekulationen vor der Veröffentlichung auszuräumen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende.

Kienzler sei in den rund eineinhalb Jahren seiner Tätigkeit für das Bad zur Überzeugung gelangt, dass es sinnvoll und gut möglich sei, die Geschäftsführungs- und Betriebsleitungsaufgaben in einer entsprechend qualifizierten Person und einer 1,0-Stelle zu bündeln. Des Weiteren soll es fünf Bereiche mit entsprechend qualifizierten Bereichsleitungen und Stellvertretungen geben, von der Technik und Badaufsicht über Sauna und Kasse bis hin zur Ausbildung. Mit der Zusammenfassung der Leitungsaufgaben in einer 1,0-Stelle sei Kienzler sich sicher – und der Aufsichtsrat sehe dies mehrheitlich genauso – , dass die Stelle attraktiv sei und es genügend qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber geben werde, sodass eine Ausschreibung erfolgreich sein könne.

Stellenausschreibung wird veranlasst

Im Auftrag des Oberbürgermeisters und des Aufsichtsrats werde Wolfgang Kienzler gemeinsam mit der Stadt in den kommenden Wochen die Stellenausschreibung veranlassen, damit bis spätestens Anfang 2022 die Nachfolge geregelt werden könne. Bis dahin werde Kienzler weiterhin mit dem Bad-Team für einen ordentlichen Betrieb des Freizeit- und Familienbads sorgen. „Ich habe meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versprochen, sie nicht im Stich zu lassen und trotz der schwierigen Situation dabei zu bleiben, bis eine gute Lösung gefunden ist“ – so Kienzler im Aufsichtsrat.

Personalratsvorsitzende Elke Stäbler bewerte dieses Vorgehen zuversichtlich: „So erhalten wir eine gute Perspektive – für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie für das ganze Freizeitbad.“

Stellvertretungsfrage geklärt

Auch die Stellvertretungsfrage für die künftige Geschäftsführung sei geklärt: Die meisten operativen Aufgaben im Bad würden durch die fünf Bereichsleitungen wahrgenommen. Die Führungsaufgaben würden im Verhinderungsfall der Geschäftsführung von der Betriebsleitung der TBO wahrgenommen, die bisher schon als Muttergesellschaft und Eigentümerin des Bads intensiv mit allen Fragen des Bads beschäftigt gewesen war.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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