Gut vorbereitet für letzte Lebensphase
Palliative-Care-Kurs bei Pegasus
- hochgeladen von Michael Hass
Schutterwald. Sterben gehört zum Leben- und die Begleitung schwerstkranker Menschen gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der Pflege. Vier Pflegefachkräfte haben sich an den Pegasus-Fachschulen für Sozial- und Pflegeberufe in Schutterwald intensiv auf diese besondere Aufgabe vorbereitet. Sie haben den ersten Fortbildungskurs »Palliative Care« erfolgreich abgeschlossen.
Mit dem neuen Angebot erweitert die Pegasus-Fachschule ihr Fortbildungsprogramm um einen Bereich, der in der Pflege zunehmend an Bedeutung gewinnt. Denn eine gute palliative Versorgung bedeutet weit mehr als die Behandlung körperlicher Beschwerden. Sie nimmt den Menschen mit seinen körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen in den Blick.
In insgesamt 160 Unterrichtseinheiten setzten sich die Teilnehmer intensiv mit den verschiedenen Facetten der Palliativversorgung auseinander. Dazu gehörten unter anderem Schmerz- und Symptommanagement, Kommunikation mit schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen, ethische und rechtliche Fragen sowie die psychosoziale und spirituelle Begleitung.
Auch der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer nahm einen wichtigen Platz ein. Denn gerade in der letzten Lebensphase sind es häufig nicht allein medizinische Fragen, die Menschen beschäftigen. Ängste, unerledigte Dinge, die Sorge um Angehörige oder der Wunsch nach Selbstbestimmung können ebenso wichtig sein.
Ein weiterer Schwerpunkt lag deshalb auf der Kommunikation. Zuhören, Bedürfnisse wahrnehmen und auch schwierige Gespräche professionell führen zu können, gehören zu den zentralen Kompetenzen in der palliativen Pflege.
Dabei wurde auch die eigene Rolle als Pflegefachkraft reflektiert. Die Begleitung sterbender Menschen kann emotional herausfordernd sein. Selbstfürsorge und der bewusste Umgang mit den eigenen Belastungsgrenzen sind deshalb ebenfalls wichtige Bestandteile einer professionellen palliativen Versorgung.
Organisiert und begleitet wurde die Weiterbildung von Ingrid Schmidt, die bei den Pegasus-Fachschulen den Fortbildungsbereich leitet.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des ersten Kurses haben die Pegasus-Fachschulen damit einen weiteren Akzent in der beruflichen Fort- und Weiterbildung gesetzt. Die neu qualifizierten Fachkräfte können ihr erworbenes Wissen nun in ihre jeweiligen Arbeitsbereiche einbringen – und damit auch dazu beitragen, dass Menschen in ihrer letzten Lebensphase fachlich kompetent und menschlich zugewandt begleitet werden. Im März 2027 beginnt für Interessenten ein neuer Kurs. Mehr Infos zum Fort- und Weiterbildungsangebot unter www.pegasus-fachschulen.de
Zum Bild:
v.l. Anja Haß, Schulleiterin für Pflegeberufe und die Absolventen Sylwia Seibel, Annabell-Yenella Gallerio, Nicole Ernst, Irina Welsch, Ingrid Schmidt, Fortbildungsleiterin und Theresa Schley, Geschäftsführerin der Pegasus Fachschulen.










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