Beim Girls' Day und Boys' Day
Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees

Einfach mal in typische Jungsberufe oder Mädchenberufe reinschnuppern – beim Girls' oder Boys' Day.
  • Einfach mal in typische Jungsberufe oder Mädchenberufe reinschnuppern – beim Girls' oder Boys' Day.
  • Foto: kompetenzz.de
  • hochgeladen von Rembert Graf Kerssenbrock

Ortenau (tf). Typisch Mann, typisch Frau – noch immer gibt es Berufe, die klare Grenzen zwischen den Geschlechtern ziehen. Um den Blick über den Tellerrand und einen Perspektivwechsel zu ermöglichen, finden Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag und Boys' Day – Jungen-Zukunftstag statt – ein Tag mit vielen Chancen für alle Beteiligten. Geplant war der 26. März, ob diese stattfinden ist angesichts von Corona noch nicht klar.

Prinzipiell geben Unternehmen und Institutionen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 die Möglichkeit, Berufe und Studienfächer zu erkunden, in denen das jeweils eigene Geschlecht noch unterrepräsentiert ist. Eine klischeefreie Berufs- und Studienorientierung ist das Ziel. Der Tag bietet sowohl Unternehmen, Schulen sowie Schülerinnen, Schülern und deren Eltern vielfältige Möglichkeiten, sich aktiv mit dem Thema Geschlechterklischees im Beruf auseinanderzusetzen. Mädchen gewinnen Einblicke in technische und handwerkliche Berufe, sammeln Eindrücke im Bereich Industrie oder in der IT-Branche. Jungen erkunden vielfältige Tätigkeiten, die im Gesundheits- und Pflegebereich sowie Erziehung ausgeübt werden. Soziale Einrichtungen und Bildungsinstitutionen öffnen ihre Türen und ermöglichen den Schülern so einen erfahrungsreichen Praxistag. Unternehmen und Institutionen profitieren nachhaltig davon, den Aktionstag anzubieten: Das Interesse sich danach um ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz zu bewerben, ist groß. "Die Aktionstage sind ein erfolgsversprechendes Instrument zur Nachwuchssicherung", sagt Elisabeth Schöppner, Leiterin der Bundeskoordinierungsstelle Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag. "In Zeiten des Fachkräftemangels sind die Potentiale aller Menschen bei Unternehmen und Institutionen gefragt."

"Der Tag setzt seit vielen Jahren ein Zeichen für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees. Er ist für viele junge Menschen ein wesentlicher Impuls auf dem Weg der Berufsfindung", so Romy Stühmeier, Leiterin der Bundeskoordinierungsstelle Boys' Day – Jungen-Zukunftstag. "Und mit dem Girls' Day – Mädchen-Zukunftstag ermöglichen wir den jungen Frauen, Berufe und Studiengänge kennen zu lernen, die sie sonst eher selten in Betracht ziehen. So vermitteln wir ihnen erste Kompetenzen in MINT und ein gutes Selbstwertgefühl und – das ist nicht nur für die berufliche Entwicklung wichtig, sondern wird sich auch ins Private auswirken." Der Praxistag erweitert den Blick auf die berufliche Zukunft. "Es sind wichtige Meilensteine in der Berufs- und Studienorientierung junger Menschen. Die Aktionstage zeigen ihnen auf, dass sie alles werden können", so Elisabeth Schöppner.

Autor:

Rembert Graf Kerssenbrock aus Kehl

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