Ausflugstipp Burg Hachberg
Alte Burgtore und Schießscharten entdecken
- Die Hochburg bei Emmendingen am Fuß des Schwarzwalds gilt als eine der größten Burgruinen am Oberrhein.
- Foto: Lea Wölfle
- hochgeladen von Anne-Marie Glaser
Emmendingen Hoch über den sanften Hügeln der Emmendinger Vorbergzone erhebt sich die beeindruckende Ruine der Hochburg, auch als Burg Hachberg bekannt. Sie soll zu den größten Burganlagen in Baden zählen und ist ein sehr gut begehbares Ausflugsziel für Geschichtsinteressierte, Wanderer und Familien.
Ruinöser Zustand
Die Ursprünge der Hochburg reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Gegründet von den Herren von Hachberg, war sie später Sitz der Markgrafen von Baden. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie zur Festung ausgebaut und war eines der wichtigsten Verwaltungszentren in Südbaden. Doch der Dreißigjährige Krieg und die Pfälzischen Erbfolgekriege führten zu ihrer Zerstörung, sodass sie heute nur als Ruine erhalten ist. Trotz ihres ruinösen Zustands beeindruckt die Hochburg mit ihren gewaltigen Mauern, Schießscharten und Bastionen, die von ihrer einstigen Wehrhaftigkeit zeugen.
Die weitläufige Anlage bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Erkundung. Besucher können durch alte Tore schreiten, auf Wehrgängen spazieren und von der Anhöhe aus eine herrliche Aussicht über das Rheintal bis hin zu den Gipfeln des Schwarzwaldes genießen.
Die Emmendinger Hochburg lädt die Besucher mit ihren weitläufigen Flächen und malerischen Winkeln zum Verweilen ein. Die bestehenden Mauern zeugen noch heute eindrucksvoll von ihrer einstigen wichtigen Bedeutung in der gesamten Region.
Anfahrt: Von der A5 Karlsruhe – Basel an der Abfahrt Teningen in Richtung Emmendingen abfahren. In Emmendingen der Beschilderung „Hochburg“ folgen. Von den Parkplätzen vor Ort ist es ein Kilometer zu Fuß bis zur Ruine.
Öffnungszeiten: Die Hochburg ist ganzjährig von 7 bis 21 Uhr geöffnet. Die Besichtigung ist kostenfrei.
Mehr Infos unter: hochburg-emmendingen.de





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