Beeriger Genuss
Diese süßen Früchtchen tun und schmecken einfach gut

Wer Beerenobst liebt, der kann während des Sommers aus dem Vollen schöpfen.
  • Wer Beerenobst liebt, der kann während des Sommers aus dem Vollen schöpfen.
  • Foto: Publicdomainpictures/piabay.com
  • hochgeladen von Christina Großheim

Ortenau (gro). Das Schöne am Sommer sind nicht nur Sonne und Wärme, sondern der Überfluss, den uns die Natur in dieser Jahreszeit schenkt. Das gilt für Salat und Gemüse, aber auch die Auswahl an frischem Obst ist jetzt besonders groß. Das Tolle daran: Die leckeren Früchte gedeihen praktisch vor der Haustüre – wenn nicht sogar im eigenen Garten – und haben keine langen Transportwege hinter sich. Sie werden reif geerntet und selten lange gelagert.

Sommerzeit ist Beerenzeit: Ab Ende Mai können die ersten kleinen Vitaminbomben bereits geerntet werden. Im Augenblick ist das Angebot auf den Wochenmärkten umwerfend: Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Heidelbeeren gibt es in all ihrer Vielfalt. Die Farbpalette reicht von einem kräftigen Rot über Grün bis zu einem tiefen Blau – bunter wird es im Jahr nicht mehr.

Frische erkennen

Frische Beeren zu erkennen, hängt von der Sorte ab: Himbeeren sind rosa bis dunkelrot. Ihre Farbe sollte mattglänzend und das Fruchtfleisch fest sein. Heidelbeeren und Brombeeren sollten prall wirken. Perfekt sind sie, wenn sie auf einen leichten Druck etwas nachgeben. Sind sie zu fest, dann sind sie noch unreif, sind sie zu weich, dann sind sie überreif. Heidelbeeren können einen leichten grauen Schleier haben. Dabei handelt es sich um eine natürliche Wachsschicht, die die Früchte vor dem Austrocknen bewahrt. Ähnliches gibt es bei Pflaumen. Johannisbeeren, die frisch geerntet wurden, sind prall und sie sollten unbedingt noch an den Stilen hängen.

Natürlich schmecken Beeren frisch am besten, aber sie können auch gelagert werden, wenn sie nicht gleich verbraucht werden. Am einfachsten werden sie kühl und dunkel im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt. Die Transportverpackung sollte entfernt, aber gewaschen und gezupft sollten sie erst vor dem Verbrauch werden. Apropos waschen: Beeren sollten auf keinen Fall unter fließendem Wasser gereinigt werden. Die empfindliche Schale könnte sonst platzen. Sie sollten aber ebenso nicht zu lange im Wasser liegen gelassen werden, denn sonst büßen sie ihr Aroma ein.
Zu lange sollten sie aber nicht unbeachtet liegengelassen werden, denn Beeren schimmeln schnell. Wer überreife Früchte hat, der sollte sie zu einem Smoothie oder zu Marmelade verarbeiten. Wer zuviel gekauft oder geerntet hat, kann die süßen Früchtchen auch einfach einfrieren. Dazu sollten sie – gewaschen und verlesen – auf eine flache Schale oder ein Tablett gelegt werden. Dieses wird im Tiefkühlfach vorgefrostet. Danach können die Früchte in eine Gefrierbox oder einen Tiefkühlbeutel portionsweise umgefüllt und tiefgeküht werden.

Gesunder Genuss

Beeren sind gesund, nicht umsonst werden einige von ihnen auch als Superfood bezeichnet. Dabei muss man nicht auf Wunderbeeren von anderen Kontinenten zurückgreifen, sondern darf sich gerne auf das heimische Angebot konzentrieren. Johannisbeeren – ob rot oder schwarz – enthalten drei Mal mehr Vitamin C als die gleiche Menge Zitronen. Sie wirken harntreibend, fördern den Knochenaufbau und sollen sich wohltuend auf Rheuma und Gicht auswirken. Himbeeren enthalten den wichtigen Ballaststoff Pektin, der eine gesunde Verdauung fördert. Darüber hinaus besitzen sie den sekundären Pflanzenstoff Anthocyan, der sogar vor Krebs schützen soll. Gut für Augen und Haut ist Vitamin A, das besonders reich in Brombeeren vorkommt. Stachelbeeren tun dem Bindegewebe der Arterien gut, weil sie es elastisch halten sollen. Dank ihres hohen Siliziumgehalts fördern sie gesunde Haare und Nägel.

Vitamin E wird nachgesagt, dass es die Zellen elastisch hält und einen zu hohen Blutdruck senken kann. Es ist in hohem Maß in Heidelbeeren enthalten. Die in ihnen enthaltenen Gerbstoffe wirken außerdem entzündungshemmend und sind angeblich gut fürs Gehirn.

Der Reiz am Beerenobst ist das Zusammenspiel von fruchtiger Süße, die mit einer feinen Säure einhergeht. Das passt natürlich besonders gut zu Süßspeisen. Wenn es schnell gehen soll, werden frische Beeren mit Joghurt übergossen, serviert – fertig ist ein leichtes Dessert. Der bekannteste Nachtisch, in dem Beeren enthalten sind, ist und bleibt die Rote Grütze. Das Obst verfeinert Torten und Kuchen als Belag und verleiht Muffins oder Cupcakes das gewissen Extra. Auch im Eis schmecken Beeren besonders gut, dazu werden sie allerdings in der Regel püriert. Zu Marmeladen oder Konfitüren verarbeitet, bringen sie uns den Geschmack des Sommers im Winter auf den Frühstückstisch.

Autor:

Christina Großheim aus Offenburg

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