760.000 Euro für Achern, Oberkirch und Kappelrodeck
ELR-Förderung für Gemeinden

Achern, Kappelrodeck und Oberkirch freuen sich über die Förderbescheide durch das ELR-Programm.
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  • Foto: Symbolfoto: Alexas_Fotos/Pixabay
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Ortenau (st). „Seit 1995 wurden mit dem Programm Entwicklung Ländlicher Raum (ELR) landesweit über 1,5 Milliarden Euro an Fördermitteln bereitgestellt, mit denen ein Investitionsvolumen von rund 12 Milliarden angestoßen wurde. Unterstützt wurden weit über 1.000 Gemeinden mit über 6.700 kommunalen Projekten, rund 8.500 privaten Wohnbauprojekten und 9.200 Investitionsvorhaben von Unternehmen, rund 38.000 Arbeitsplätze direkt geschaffen und eine noch weit höhere Anzahl gesichert. Das nenne ich ein Erfolgsprogramm für unseren ländlichen Raum. Umso mehr freut es mich, dass bei dieser Runde 875.000 Euro in den Wahlkreis Kehl fließen werden“, freut sich der CDU-Abgeordnete und ehemalige Landwirtschaftsminister Willi Stächele.

Acht Maßnahmen in Kappelrodeck

Insgesamt werden im Landtagswahlkreis Kehl 2020 16 Maßnahmen gefördert. Die Hälfte davon, nämlich acht, liegen in der Gemeinde Kappelrodeck. „Damit fließen 455.400 Euro der 875.690 in unsere Gemeinde. Es ist Bestätigung unseres großen Engagements beim Anzapfen von Fördermöglichkeiten für Bürger, Betriebe und Projekte in unserer finanzschwachen Gemeinde“, so Bürgermeister Stefan Hattenbach. Unter den Investitionen ist auch die projektierte Modernisierung der Pfarrberghalle in der ELR-Schwerpunktgemeinde Waldulm. Nachdem bereits 265.000 Euro ELR-Förderung an Land gezogen wurde, stehen dafür aus der aktuellen Tranche weitere 235.000 Euro, also insgesamt eine halbe Million Euro zur Refinanzierung des geplanten Projektes bereit.

Mittel auch für Achern und Oberkirch

Oberbürgermeister Klaus Muttach und Wirtschaftsförderer Christian Zorn freuen sich ebenfalls, dass die Stadt Achern mit drei Förderbescheiden für ELR-Mittel berücksichtigt wird. Dabei wird die Ansiedlung einer Firma nach Achern gefördert, zwei Projekte dienen der Schaffung von Wohnraum. Insgesamt erhält die Stadt Achern dadurch drei Projekte gefördert mit einer gesamten Fördersumme von 280.000 Euro. Zwei Projekte werden im Stadtteil Achern-Önsbach gefördert. Eines dient der Innenentwicklung und beinhaltet die Modernisierung eines bestehenden Fachwerkhauses aus dem Jahre 1850 als Wohneinheit im Ortskern. Das zweite Projekt ist die Umnutzung einer bestehenden Scheune, wobei das gesamte Wohnobjekt aus dem Jahre 1850 stammt und dadurch neuer zusätzlicher Wohnraum im Ortskern vom Stadtteil Önsbach entsteht.
Das dritte geförderte Projekt ist die die Umsiedlung und der Neubau einer Produktionshalle im Stadtteil Achern-Wagshurst. Der Spezialist im Anhänger- und Fahrzeugbau wird eine neue Produktionshalle bauen, welche dadurch nicht nur die Arbeitsabläufe optimiert, sondern auch deutliche CO²-Emissionen einspart.
In Oberkirch-Nußbach wird ein Projekt zur Innenentwicklung mit insgesamt 23.840 Euro gefördert.

Autor:

Matthias Kerber aus Offenburg

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