Raus in die Natur
Herbst ist die beste Jahreszeit, um zu wandern

Wanderer genießen die Aussicht auf dem Wanderweg Karlsruher Grat. Er weist einen hohen Schwierigkeitsgrad auf. 
  • Wanderer genießen die Aussicht auf dem Wanderweg Karlsruher Grat. Er weist einen hohen Schwierigkeitsgrad auf. 
  • Foto: Elmar Gasier
  • hochgeladen von Sebastian Thomas

Ortenau (set). Wenn sich draußen die Blätter bunt verfärben und das Wetter kühler und windiger wird, zieht es die Menschen in ihre heimischen Wohnzimmer. Weit gefehlt, wie Elke Ruf, Mitarbeiterin bei der Tourist-Info Ottenhöfen, berichten kann: "Die Monate September und Oktober sind klassische Wandermonate", klärt sie auf.

Für manch Wanderweg sollte man schwindelfrei sein

Für eine ausgiebige Wandertour seien zahlreiche Wanderwege vorhanden. Als Beispiele nennt sie den Felsen- und Mühlenweg oder den Karlsruher Grat. "Der Mühlenweg ist ein einfacher Wanderweg, während der Karlsruher Grat eher einen hohen Schwierigkeitsgrad aufweist", erklärt sie.

Dieser besondere Wanderweg, so Elke Ruf, besitzt Stellen, an denen vor allem gutes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich sind. Außerdem solle ein Wanderer diesen Weg nur wählen, wenn er schwindelfrei ist. Im Gegenzug, so Elke Ruf, bietet der Karlsruher Grat schöne Ausblicke.

Wandern ist etwas für Ältere und Jüngere

Außerdem sei er ein sogenannter Genießerpfad. "Diese besondere Bezeichnung bekommt ein Wanderweg, wenn er zertifiziert ist und gewisse Voraussetzungen erfüllt, wie beispielsweise der Weg zu einem gewissen Prozentsatz durch einen Wald führt und verschiedene Highlights bietet", erklärt die Tourist-Info-Mitarbeiterin.

Bei der Frage nach der Zielgruppe antwortet sie: "Wandern ist nicht nur etwas für die ältere Generation." Gerade die Jüngeren würden das Wandern für sich entdecken. Auch Simone Schwendemann von Renchtal Tourismus bestätigt, dass sich die Zielgruppe aus allen Altersklassen zusammensetzt: "Neben Wanderern stehen bei uns Familien, Kurzurlauber und Naturbegeisterte ganz oben auf der Liste", sagt sie.

Viele Ausblicke in Berg und Tal

Das Gegenstück zum Karlsruher Grat ist im Renchtal der Maisacher Turmsteig: Auch hier benötigt der Wanderer Trittsicherheit und festes Schuhwerk, sagt Simone Schwendemann. Jedoch seien die Ausblicke wunderschön.

Die Landschaft hat sich herumgesprochen: "Im Vergleich von 2011 bis 2017 verzeichneten wir ein Plus von knapp 46.000 Übernachtungen." Etwas für das Auge ist auch der Oberkircher Brennersteig: "Die Waldwege und schmalen Pfade werden durch traumhaft schöne Wiesen, Obst- und Reblandschaften abgelöst", schwärmt Simone Schwendemann.

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